Titelaufnahme

Titel
Dimensions of plurilingualism : exploring the interaction of multiple aspectual language systems / vorgelegt von Daniel Scott Ferguson
Verfasser/ VerfasserinFerguson, Daniel Scott
Begutachter / BegutachterinGergel, Remus
Erschienen2015
UmfangVIII, 125 Bl. : Zsfassungen (3 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mehrsprachigkeit / Mehrsprachigkeit / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82617 Persistent Identifier (URN)
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Dimensions of plurilingualism [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der Arbeit ist es, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Muttersprachlern und Mehrsprachigen, Polyglotten und Hyperpolyglotten, jeweils vor und nach der kritischen Periode der Spracherwerbs (vgl. Lennenberg 1967) zu identifizieren. Folgende Fragen sollen beantwortet werden: Sind Mehrsprachige und (Hyper-)Polyglotte zwei unterschiedliche Arten von Sprachlernenden? Wenn ja, wo liegt die Schwelle hinsichtlich der Anzahl der erworbenen oder erlernten Sprachsysteme, zwischen Mehrsprachigkeit und Polyglottie. Können Mehrsprachige und Polyglotte als Plurilinguale zusammengefasst werden? Bestärken alle diese Gruppen die Behauptung, dass auch späte postpubertäre L2-LernerInnen in einzelnen Bereichen Sprachkompetenzen erwerben können, die mit denen von MuttersprachlerInnen zu vergleichen sind, wie vorgeschlagen von Eubank und Gregg (1999)? Gibt es einen quantifizierbaren Unterschied zwischen Mehrsprachigen und (Hyper-)Polyglotten in ihrem semantischen Erwerb von funktioneller Morphologie? Genauer: Gibt es Unterschiede in der Performanz zwischen den Gruppen hinsichtlich des Erwerbs funktioneller Kategorien, sowie neuer Verwendungen von funktionellen Kategorien in Verbindung mit deren Stärken, deren morphologischen Realisierungen und deren Semantik. Um die Sprachkompetenz und den Erwerb von sprachlicher Bedeutung der genannten Gruppen darzulegen, wird diese empirische Studie das Thema des Imperfektiven, Perfektiven und Perfektischen Aspekts behandeln, d.h. die Korrespondenz zwischen Form und Bedeutung und der Syntax-Semantik Schnittstelle in den germanischen, romanischen und slawischen Sprachfamilien. Ich stütze mich auf gängige, aktuelle syntaktische sowie semantische Theorien und bediene mich der Herangehensweise, Sprache als KAS zu betrachten, um Gebiete der Synchronizität, Interferenz, oder Typen der Unverträglichkeit in der Syntax-Semantik Schnittstelle im Plurilingualen Spracherwerb zu erforschen.

Zusammenfassung (Englisch)

The goal of this study is to identify areas of difference or similarity between native speakers and pre-critical period and post-critical period post-CPH (cf. Lennenberg 1967) multilinguals, polyglots, and [hyper]polyglots. It is the aim of this masters thesis to answer the following questions: are multilinguals and [hyper]polyglots two disparate groups of language learners, and if so, what is the threshold of language systems, either acquired or learned, at which a multilingual becomes a polyglot? Can multilinguals and polyglots be classified together as plurilinguals? Do all groups bolster the multiple critical period hypothesis as postulated by Eubank & Gregg (1999)? Does the semantic acquisition of functional morphology constitute a quantifiable difference between the multilingual and [hyper]polyglotal language leaner; specifically, will the performance of each group differ in respect to the acquisition of new functional categories, or new features of native functional categories together with their strength, morphological realization, and semantics? In order to uncover the linguistic competence of the aforementioned target groups on the acquisition of linguistic meaning, the empirical study itself will examine imperfectivity, perfectivity, and the perfect, i.e. the mapping of form and meaning at the syntax-semantics interface, within the Germanic, Romance and Slavonic language families. It will draw upon a theoretical foundation of syntax and semantics and employ a language as a CAS of dynamic use to discover areas of synchronicity, interference, or mismatch at the syntax-semantics interface in plurilingual acquisition.