Titelaufnahme

Titel
Die Beichte : ein Balanceakt zwischen Schuld und Versöhnung / eingereicht von Stephanie Buchmüller
Verfasser/ VerfasserinBuchmüller, Stephanie
Begutachter / BegutachterinEbenbauer, Peter
Erschienen2015
UmfangVIII, 95 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Beichte / Beichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82159 Persistent Identifier (URN)
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Die Beichte [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit behandelt das Thema Beichte unter drei verschiedenen Aspekten. Der erste Teil bietet einen Überblick bezüglich des ‚Geworden-seins der Beichte. Dabei wird klar, dass sich das Sakrament der Versöhnung aus vielen verschiedenen Umkehrformen, die zumeist einen sozialen Charakter aufgewiesen haben, entwickelt hat. Als frühe Beichtordines kann etwa das Bußverfahren der iro-schottischen Mönche (6. Jahrhundert) betitelt werden, die bereits den therapeutischen Wert des privaten, ritualisierten Seelsorgegesprächs kennen. Der Frage was diesen (psycho-) therapeutischen Effekt der Beichte bewirkt, wird im zweiten Teil dieser Arbeit nachgegangen. Dazu werden sowohl neuralgische als auch positive Erfahrungswerte mit dem Sakrament der Versöhnung beleuchtet. Es hat sich gezeigt, dass ein (psycho-) therapeutischer Effekt der Beichte eng mit einer positiven Gesprächsbeziehung korreliert, in der sich die beichtende Person wahr- und angenommen fühlt. Im dritten Teil dieser Arbeit wird auf die Thematisierung des Sakraments der Versöhnung in der Schule eingegangen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf entwicklungspsychologischen Modellen der Moralentwicklung, die sich als Ausgangspunkt für eine altersgemäße Vermittlung und Umsetzung der Wege der Versöhnung und der Hinführung zum Sakrament der Versöhnung erwiesen haben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis looks at the sacrament of penance from three different angles. The first part provides an overview regarding the historical development of penance. This part illustrates that the sacrament of reconciliation has developed from many different returning forms which were mostly of a social character. One of the first private forms of return was practiced by Irish-Scottish monks (6th cent), who already emphasized the therapeutic value of the private, ritualized pastoral conversation. The causes for this (psycho-) therapeutic effect of penance are investigated in the second part of this thesis. For this purpose, both neuralgic and positive experiences with the Sacrament of Reconciliation will be illuminated. It has been shown that a positive (psycho-) therapeutic effect closely correlates with a positive conversational environment, in which the penitent person feels accepted. The third part of this thesis looks at how the Sacrament of Reconciliation is presented in schools. The focus is on psychological models of moral development which have proved to be a good starting point for an age-appropriate delivery and implementation of paths of reconciliation, and the introduction to the Sacrament of Reconciliation.