Titelaufnahme

Titel
Ermessensspielräume bei der Fair Value-Ermittlung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS 3 - Kaufpreisallokation / Michael Ober
Verfasser/ VerfasserinOber, Michael
Begutachter / BegutachterinEwert, Ralf
Erschienen2015
UmfangVIII, 77 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Fair-Value-Bewertung / Immaterielles Wirtschaftsgut / International Financial Reporting Standards / Fair-Value-Bewertung / Immaterielles Wirtschaftsgut / International Financial Reporting Standards / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82082 Persistent Identifier (URN)
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Ermessensspielräume bei der Fair Value-Ermittlung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS 3 - Kaufpreisallokation [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Konzept des Fair Value ist in den jeweiligen IFRS-Standards zu den einzelnen Vermögenswerten eindeutig definiert. Dennoch ist gerade die Ermittlung des Fair Value, abhängig vom zu bewertenden Objekt, unterschiedlich stark mit Ermessensspielräumen behaftet. Um eine über alle Standards hinweg einheitliche und vergleichbare Umsetzung zu gewährleisten, wurde mit 1. Jänner 2013 der verpflichtend anzuwendende IFRS 13 Fair Value Measurement Standard eingeführt. Durch den neuen Standard wird der Fair Value auf Basis eines Exit-Preis-Konzeptes unter Anwendung einer Fair-Value-Hierarchie bestimmt. Als wesentliche Folge für kapitalwertorientierte Verfahren sind sämtliche nicht beobachtbaren Parameter nicht mehr ausschließlich aus unternehmensinterner Sicht, sondern soweit möglich aus der Sicht typischer Marktteilnehmer abzuleiten. Ziel der Arbeit ist es, die Probleme und Unschärfen bei der Bestimmung der bewertungsrelevanten Parameter kapitalwertorientierter Verfahren unter Berücksichtigung des IFRS 13 zu identifizieren und anhand einer numerischen Simulationsanalyse die Bewertungsbandbreiten, die sich aus der unterschiedlichen Auslegung der Bewertungsparameter und der Anwendung der jeweiligen Methode kapitalwertorientierter Verfahren eröffnen, sichtbar zu machen. Hierzu wird im ersten Teil der Arbeit der Begriff der immateriellen Vermögenswerte definiert und die Regelungen des IFRS 3 und IFRS 13 erläutert und das Fair-Value-Konzept sowie die dahinter liegenden Bewertungsverfahren präsentiert. Anhand kapitalwertorientierter Verfahren werden subjektive Ermessenspielräume aufgezeigt, die sich aus der standardkonformen Vorgehensweise bei der Ableitung der bewertungsrelevanten Parameter kapitalwertorientierter Verfahren eröffnen. Inwiefern diese Ermessens- bzw. Bewertungsspielräume zu einer bewussten Beeinflussung des Bewertungsergebnisses führen können, wird anhand einer numerischen Simulationsanalyse im zweiten Teil der Arbeit analysiert.

Zusammenfassung (Englisch)

For assets and liabilities that shall be measured using the fair value concept, this concept is clearly determined through the respective IAS/IFRS standard applicable. However, the determination of the fair value, depending on the asset/liability to be measured and therefore the standard applicable, varied strongly within the discretionary leeway. In order to ensure a uniform and comparable usage across all IAS and IFRS standards, IFRS 13 standard was introduced and became effective as of January 1st, 2013. The standard defines fair value on the basis of the exit price notion and uses a fair value hierarchy, which results in a market-based, rather than entity-specific, measurement. As a consequence, for the income approach all inputs used to measure fair value have to be derived principally from a market participants point of view. The thesis aim is to identify the challenges and inaccuracies which arise when determining the relevant inputs for the income approach when taking into account the implementation of IFRS 13 standard. Furthermore it is the aim to demonstrate the valuation range resulting from diverging interpretations of the input parameters as well as the application of the varying methods of the income approach. The valuation range is calculated on the basis of a numerical simulation analysis. The first part of the thesis will define the term intangible asset, explain the regulations of IFRS 3 and IFRS 13 as well as the fair value concept, and present the underlying valuation approaches. Based on the income approach, subjective discretionary leeways implied in the determination of the fair value are demonstrated. The second part of the thesis analyzes how far the discretionary leeway leads to a conscious influencing of the valuation results by means of a numerical simulation analysis.