Titelaufnahme

Titel
Leadership aus neurowissenschaftlicher Sicht / Stephanie Vorderegger
Verfasser/ VerfasserinVorderegger, Stephanie
Begutachter / BegutachterinGutschelhofer, Alfred
Erschienen2015
UmfangVIII, 99 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Führung / Neurophysiologie / Führung / Neurophysiologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81805 Persistent Identifier (URN)
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Leadership aus neurowissenschaftlicher Sicht [1.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit untersucht anhand einer Metaanalyse, welche Gehirnregionen bei Aspekten der Leadershipforschung beteiligt sind.Im vorangehenden theoretischen Teil der Arbeit wird beantwortet, welche Methoden der Neurowissenschaft zur Führungsforschung beitragen können. Neben den populären Methoden, wie der Elektroenzephalographie (EEG) oder der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT), können auch die Magnetenzephalographie, die Positronenemissionstomographie sowie die transkranielle Magnetstimulation zu wesentlichen Erkenntnissen für die Führungsforschung beitragen. Alle Methoden weisen sowohl Vorteile als auch Nachteile auf.Überdies wurde in der Masterarbeit herausgearbeitet, in welchen unterschiedlichen Bereichen die Neurowissenschaft zur Führungsforschung beitragen kann (zB bei der neurophysiologischen Unterscheidung zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Führungskräften).Im Zuge der Metaanalyse wurden insgesamt 20 fMRT oder EEG Studien, die inhaltlich für die Führungsforschung von Relevanz sind, auf die beteiligten Hirnregionen untersucht. Von den 20 Studien mussten insgesamt 5 Studien aussortiert werden. Die restlichen 15 Studien wurden in unterschiedliche Kategorien unterteilt, um so eine Vergleichbarkeit gewährleisten zu können. Die Ergebnisse der Metaanalyse zeigen, dass die einzelnen Ergebnisse der Studien nicht deckungsgleich sind, sondern vielmehr lose im Raum stehen; d.h. in den verschiedenen Studien waren jeweils unterschiedliche Gehirnregionen aktiviert. Dies kann auf verschiedene Umstände, wie in etwa auf die geringe Anzahl an untersuchten Studien zurückgeführt werden. Die Inkonsistenz der Ergebnisse deutet auf weiteren Forschungsbedarf im Bereich der Führungsforschung hin.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis investigates which brain regions are active during various tasks by means of a meta-analysis. In the preceeding theoretical part of the master-thesis it is discussed which neuroscientific methods may contribute to leadership research. Besides popular methods, as functional magnetic resonance imaging (fMRT) or electroencephalographie (EEG), several other neuroscientific methods are used to obtain new insights to leadership research (i.e., magnetencephalographie, positron emission tomographie, transcranial magnetic stimulation).Moreover it is outlined that neuroscience is able to contribute to leadership research in the future in different areas (i.e., neurophysiological distinction of successful from less successful leaders). In the course of the meta analysis, overall 20 studies (fMRI or EEG) have been investigated regarding activated brain regions during different tasks, whereby five studies were sorted out. In order to ensure the comparability of the studies, the other 15 studies have been categorized. Result of the meta-analysis is, that the individual results of the studies are not congruent (i.e., in different but comparable studies, different brain regions were active). This may be a result of various cirumstances, such as the small number of studies investigated. Due to the inconsistency of the results, future research work seems necessary.