Titelaufnahme

Titel
Wahrnehmung des Islam in Österreich / Jürgen Zink
Weitere Titel
Perception of Islam in Austria
Verfasser/ VerfasserinZink, Jürgen
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
Erschienen2015
Umfang197 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Islam / Österreich / Islam / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81780 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Wahrnehmung des Islam in Österreich [2.46 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wir leben in Österreich in einer pluralistischen Gesellschaft. Die Mehrheit der Bevölkerung ist in ihrem Alltag mit einer immer größer werdenden Zahl von Menschen unterschiedlicher Herkunft und religiösem Glauben konfrontiert. Eine dieser Gruppierungen sind Moslems und daher setze ich mich in meiner Arbeit mit dem Islam in Österreich auseinander. Die ersten Kontakte mit dem Islam auf österreichischen Boden gab es schon im Mittelalter. Danach kam es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich und später zur Okkupation Bosniens im Jahre 1878 durch die k.u.k. Monarchie. Ab den 1960er Jahren gab es stetigen Zuzug von Gastarbeitern, darunter auch aus der Türkei und Ex-Jugoslawien nach Österreich. Mittlerweile leben in Österreich rund 574.000 Muslime, was in etwa einem Bevölkerungsanteil von sieben Prozent entspricht. Dadurch ergeben sich ganz neue Situationen im Zusammenleben. Wenn zwei verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander treffen, kann dies aufgrund der teilweise unterschiedlichen Werteansichten, Glaubensvorstellungen, Sitten und Normen zu Konfliktpotenzial führen.Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus und durch Gespräche mit meinen Freunden bin ich zur Übersetzung gekommen, dass der Kontakt mit dem Fremden dazu beitragen kann, Vorurteile abzubauen. Dies war auch die Motivation diese Masterarbeit zu schreiben. Meine zu untersuchende Forschungshypothese lautet daher:Der Kontakt mit dem jeweils Anderen trägt dazu bei, Vorurteile und Stereotype abzubauen!Die Arbeit ist in zwei Teilen gegliedert: Einem theoretischen Teil, welcher die Geschichte, demographische Entwicklung und rechtliche Situation der Muslime in Österreich behandelt. Der Zweite, praktische Teil, besteht aus den Ergebnissen und der Analyse von zwölf von mir geführten qualitativen Interviews. Ein besonderes Augenmerk lege ich dabei auf das Thema Integration sowie der Überprüfung meiner Forschungshypothese.

Zusammenfassung (Englisch)

We live in Austria in a pluralistic society. The majority of inhabitants are confronted with other cultures, religions and ethnics in their daily lives. One of these groups are Muslims and the population of this group is constantly increasing. This is the reason why I am writing about the perception of Islam in the Austrian society. The first contact between Muslims and Austrians was in the middle age. Over the years there were conflicts and wars between the Ottoman Empire and the Austro-Hungarian monarchy. In 1878 the Austro-Hungarian monarchy occupied Bosnia. Since 1960 there have been coming more and more guest workers from Turkey and former Yugoslavia to Austria to search work. Nowadays live more than 547.000 Muslims in Austria. That means 7% of the inhabitants believe in Islam. So it comes to new situations in living together and different worldviews, norms and conventions clash. Because of my personal experience and conversations with friends, it is my opinion that the meet up with foreign people can help to reduce prejudices. This is the main reason, why I am writing my master theses. My hypothesis of research is: The contact with foreigners can help to decrease prejudices and stereotypes! The study is split in two parts: A theoretical part, which treats the history, the demographic development and the juristic situation of Muslims in Austria. For the second part I interviewed twelve persons (Muslims and Non-Muslims) and analysed the results of the conversations. A significant point of view is on the topic of integration as well as the examination of the research these.The conclusion of my work is that it depends on the way of contact, if stereotypes get decreased. A positive one can reduce prejudices, a negative one is able to increase them.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 349 mal heruntergeladen.