Titelaufnahme

Titel
Menschenrechte in Afrika - die Rolle und Bedeutung von Non-governmental Organizations aus völkerrechtlicher Perspektive / vorgelegt von Julia Huemer
Verfasser/ VerfasserinHuemer, Julia
Begutachter / BegutachterinBenedek, Wolfgang
Erschienen2015
UmfangVII, 112 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Afrika / Menschenrecht / Nichtstaatliche Organisation / Afrika / Menschenrecht / Nichtstaatliche Organisation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81779 Persistent Identifier (URN)
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Menschenrechte in Afrika - die Rolle und Bedeutung von Non-governmental Organizations aus völkerrechtlicher Perspektive [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage der Bedeutung von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Afrika. Dabei wird die Frage behandelt, welche Möglichkeiten Non-governmental Organizations (NGOs) zur Verfügung stehen um auf die Menschenrechtssituation Einfluss zu nehmen. Afrika zeichnet sich durch seinen Facettenreichtum aus und ist damit eine Bühne tiefgreifender Probleme. Allen voran prägen Armut, Gewalt und Krisensituationen, verübt durch staatliche und nicht-staatliche Akteure, die afrikanischen Staaten sowie die betroffene Bevölkerung. NGOs übernehmen die Rolle der „watch dogs“ und versuchen mit Engagement und gewaltfreiem Widerstand diesen Problemen entgegenzuwirken. Das bedeutet vorrangig die Bekämpfung und Verhinderung dieser Zustände und der Missachtung der Menschenrechte. Des Weiteren agieren sie als Initiator für soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen. Ausgehend von der Annahme, dass NGOs eine wichtige Rolle bei der Umsetzung, Durchsetzung und Einhaltung der Menschenrechte in Afrika spielen wird die Effektivität und der Erfolg dieser untersucht. Bei der Untersuchung der Möglichkeiten die NGOs zur Durchsetzung der Menschenrechte verfolgen liegt der Schwerpunkt auf sechs unterschiedlichen Strategien. In dem weiteren Verlauf der Arbeit wird diese Auswahl durch Beispiele von NGOs aus der Praxis belegt. Um Ruckschlüsse auf die Effektivität dieser Strategien zu ziehen werden ausgewählte Elemente untersucht und konkrete Fallstudien der afrikanischen Staaten Eritrea, Äthiopien und Südafrika behandelt. Schlussendlich werden die Möglichkeiten von NGOs behandelt, an der Arbeit der Afrikanischen Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker teilzunehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the question of the importance of civil society actors in Africa. The thesis attempts to show in which ways Non-governmental Organizations (NGOs) can actively influence different human rights situations in Africa. Characterized by an immense diversity profound global problems occur in Africa notably poverty, violence and various violent crisis involving state and non-state actors. Acting as “watch dogs” NGOs monitor the human rights situation, try to counter current problems with non-violent resistance and active engagement. Their work aims towards achieving social, political and economic changes within the system. Assuming that NGOs play an important role with the implementation, enforcement and compliance for human rights in Africa, this thesis examines the effectiveness and success of their work. The main focus is on six different strategies in order to examine the possibilities available for the promotion of human rights. These strategies are highlighted and explained case by case using empirical data from different countries. To draw conclusions about the effectiveness of these strategies, elements like the legal framework are selected and examined for Eritrea, Ethiopia and South Africa. This information is then backed up by case studies from the respective countries. Furthermore, an assessment of the possibilities of NGOs working with the African Commission on Human and Peoples Rights was elaborated.