Titelaufnahme

Titel
Rewritings of William Shakespeare's Othello and the Tempest in a postcolonial context / vorgelegt von Arnela Alagić
Verfasser/ VerfasserinAlagić, Arnela
Begutachter / BegutachterinLoeschnigg, Maria
Erschienen2015
Umfang85 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Shakespeare, William <Othello> / Shakespeare, William <The tempest> / Postkoloniale Literatur / Shakespeare, William <Othello> / Shakespeare, William <The tempest> / Postkoloniale Literatur / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81617 Persistent Identifier (URN)
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Rewritings of William Shakespeare's Othello and the Tempest in a postcolonial context [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Postkoloniale Literatur weist nicht nur auf die Literatur hin, die nach der Entkolonialisierung der einst unterdrückten Staaten entstand, es bezieht sich auch auf die Rebellion der Kolonisierten, da es eine Form des Widerstands gegen das ehemalige 'British Empire' darstellt. Die europäischen Imperialisten haben ihre Macht und Herrschaft über die Völker verbreitet, die sie für die "weniger gesegnete und intellektuell minderwertige Rasse" hielten. Der Begriff "postkolonial" hat somit unterschiedliche Konnotationen. Einerseits bezieht er sich auf den historischen Zeitraum der Entkolonialisierung, andererseits beinhaltet er die Literatur, die vom Widerstand gegen die Kolonisatoren handelt. Eine Person kann einerseits seinen/ihren kulturellen Wurzeln nicht entkommen, ist andererseits aber auch nicht immun gegen die Einflüsse der Gesellschaften und Traditionen, von denen er/sie ein Teil geworden ist. Die Auswirkung der Migration und Kolonialisierung ist ein Thema, welches bereits in einigen Stücken von William Shakespeare auftritt. Beide Stücke spielen nicht nur eine wichtige Rolle, wenn es um das Verstehen des Kolonialismus und der Unterdrückung am Anfang des 16. Jahrhunderts geht, sondern erweisen sich als wesentliche Intertexte in der heutigen postkolonialen Literatur. Es stellt sich die Frage, wie kam es dazu, dass die (ehemals) kolonisierten Kulturen von William Shakespeare inspiriert wurden und Othello und The Tempest als prominenteste Werke in diesem Zusammenhang hervorgehen? In meiner Dissertation werde ich diesen Fragen nachgehen, indem ich die genannten Stücke aus einer postkolonialen, kritischen Position erforsche. Es folgt eine Analyse postkolonialer Stücke, die Othello und The Tempest (Der Sturm) als Prätexte für die eigenen dramatischen Werke verwenden. Diese sind Djanet Sears Harlem Duet, Murray Carlin Not Now, Sweet Desdemona (Nicht Jetzt, Süße Desdemona), Aimé Césaire Une Tempete (Ein Sturm) und David Malouf Blood Relations (Blutsverwandtschaften).

Zusammenfassung (Englisch)

Postcolonial literature does not only refer to literature written after the de-colonization of the once oppressed states. It also refers to the rebellion of the colonized people as it represents a form of resistance against the once Great British Empire. The European imperialists have spread their power and dominance over what they considered “the less fortunate and intellectually inferior race”. The term “postcolonial” has thus different connotations. While one refers to the historical period following de-colonization, the other refers to the literature which has risen from the resistance against the colonizers. A person cannot escape from his/her cultural heritage neither can he/she neglect the impact of other societies and traditions which he/she becomes a part of. Migration and colonization have had major impacts on the postcolonial literary traditions. The aim of this thesis is to explore the usage of Shakespeares Othello and The Tempest. Both plays play an important role in the early 16th century understanding of colonialism and oppression and, ironically, the themes can even be applied in contemporary times five hundred years later. So, why are the colonized people inspired by William Shakespeare and why did I precisely choose Othello and The Tempest? The reason for this is that the colonized people made references in their writings about their land, culture and traditions and Shakespeare explores these colonial issues in his aforementioned plays. It was important for them to break free of everything which related them to their colonizers their history, politics and literature. The following plays use Shakespeares pretexts in a postcolonial context and have been analyzed in my theses: Djanet Sears Harlem Duet, Murray Carlin Not Now, Sweet Desdemona, Aimé Césaire Une Tempete (A Temptest) and David Malouf Blood Relations.

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