Titelaufnahme

Titel
Power through the people : drivers and barriers for the development and diffusion of community-financed renewable energy systems in urban areas / Johannes Kohlmaier
Verfasser/ VerfasserinKohlmaier, Johannes
Begutachter / BegutachterinPosch, Alfred
Erschienen2014
UmfangVII, 76 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Erneuerbare Energien / Bürgerbeteiligung / Erneuerbare Energien / Bürgerbeteiligung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81569 Persistent Identifier (URN)
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Power through the people [2.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gemeinschaftlich finanzierte Anlagen zur erneuerbaren Energieerzeugung, wie Photovoltaik-Bürgerkraftwerke, können dazu beitragen unsere Energieversorgung neu zu organisieren. Diese Anlagen besitzen dadurch das Potential, ein zurzeit überwiegend zentralisiertes und auf fossilen Energieträgern basiertes Energiesystem nachhaltiger zu gestalten. Allerdings ist nur wenig über die Rahmenbedingungen bekannt, die für Photovoltaik-Bürgerkraftwerke im urbanen Raum relevant sind. Diese Forschungsarbeit hat zum Ziel, fördernde und hemmende Faktoren für die Entwicklung und Diffusion von Photovoltaik-Bürgerkraftwerken zu bestimmen und legt dabei besonderem Fokus auf den urbanen Raum. Die Forschung basiert auf Interviews mit GründerInnen und ExpertInnen sowie einer Fallstudienanalyse von vier urbanen Photovoltaik-Bürgerkraftwerken aus Österreich und dem Vereinigten Königreich. Der konzeptionelle Rahmen der Arbeit basiert auf dem Mehrebenen-Modell des soziotechnischen Wandels und dem Ansatz der „grassroots innovations“. Die wichtigsten fördernden und hemmenden Faktoren für die Entwicklung und Diffusion von Bürgerkraftwerken wurden auf der Regimeebene des Mehrebenen-Modells identifiziert. Darüber hinaus ist es für die Analyse der fördernden und hemmenden Faktoren essentiell, zwischen Bottom-up und Top-down Initiativen zu unterscheiden. Die Ergebnisse aus den Interviews und den Fallstudien werden auch dazu verwendet, Handlungsempfehlungen abzuleiten und damit die Entwicklung und Diffusion von Bottom-up Bürgerkraftwerken im urbanen Raum zu fördern.

Zusammenfassung (Englisch)

Community-financed renewable energy systems, such as photovoltaic citizen power plants, offer a way of organising todays energy provision differently and might, consequently, contribute to the transformation of the current predominantly centralised and fossil fuel based energy system into a more sustainable one. However, there is little knowledge available about the specific circumstances such initiatives are facing in urban areas. This thesis sets out to identify drivers and barriers for the development and diffusion of photovoltaic citizen power plants, giving special attention to urban areas. The analysis is based on interviews with 15 founders and experts combined with a case study analysis of four different urban photovoltaic citizen power plants in Austria and the United Kingdom. The applied methodological framework draws upon the multi-level perspective of socio-technical transitions and the concept of grassroots innovations. The main drivers and barriers for the development and diffusion of citizen power plants are identified on the regime level of the multi-level perspective. In addition, it is crucial to distinguish between bottom-up and top-down initiated citizen power plants for analysing these drivers and barriers. Using the results of this research, recommendations are made for supporting the development and diffusion of bottom-up initiated citizen power plants in urban areas.

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