Titelaufnahme

Titel
Prä- und postoperative kognitive Leistungen von HirntumorpatientInnen in Abhängigkeit der Tumorklassifikation, der Lateralität und zusätzlicher Strahlen- oder Chemotherapie / Stephanie Vitzthum
Verfasser/ VerfasserinVitzthum, Stephanie
Begutachter / BegutachterinIschebeck, Anja
Erschienen2014
Umfang84 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hirntumor / Lateralität / Intelligenzleistung / Hirntumor / Lateralität / Intelligenzleistung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81486 Persistent Identifier (URN)
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Prä- und postoperative kognitive Leistungen von HirntumorpatientInnen in Abhängigkeit der Tumorklassifikation, der Lateralität und zusätzlicher Strahlen- oder Chemotherapie [0.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Kognition von HirntumorpatientInnen. Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Auswirkungen die Operation auf die kognitiven Leistungen der PatietInnen hat. Zusätzlich wurden auch die Tumorklassifikation, die Lateralität sowie Strahlen- und Chemotherapie berücksichtigt. Die kognitive Leistung der PatientInnen wurde sowohl vor als auch drei Monate nach der Operation mit einer neuropsychologischen Testbatterie erfasst. Wie erwartet, konnten Minderleistungen der PatientInnen im Vergleich zur Norm in den Tests zur exekutiven Funktion und dem Gedächtnis gezeigt werden. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass sich der postoperative Gesamtwert der Kognition nicht von dem präoperativen Wert unterscheidet. Allerdings erreichen PatientInnen mit niedrig-gradigen Tumoren höhere Werte als PatientInnen mit höher-gradigen Tumoren. Entgegen der Erwartung zeigte sich in der selektiven Aufmerksamkeit für PatientInnen mit niedrig-gradigen Tumoren eine Verbesserung zum zweiten Messzeitpunkt. Ein Einfluss der Lateralität des Tumors konnte in dieser Studie nicht gezeigt werden. Auch die Strahlen- und Chemotherapie hat keine Auswirkung auf die kognitive Leistung der PatientInnen. Es zeigt sich aber ein Unterschied zwischen den PatientInnen. PatientInnen die nach der Operation zusätzlich eine Strahlen- oder Chemotherapie erhalten, erreichen niedrigere Gesamtwerte in der Kognition als PatientInnen, die sich keiner zusätzlichen Therapie unterziehen. Die Ergebnisse dieser Studie stimmen teilweise mit der Literatur überein und werden in Bezug zu dieser diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present study was to investigate the cognition of brain tumor patients as well as the influence of a tumorresection on the cognition. Furthermore the effect of the classification of the tumor, the lateralisation and radio- and chemotherapy were included in the analysis. The cognitive function of the patients was assessed preoperatively as well as postoperatively. As expected the patients performance differed from the normal population. Additionally the analysis showed a difference between patients with low- and high-grade tumors, patients with low-grade tumors showed higher test scores compared to patients with high-grade tumors. The postoperative scores for the selective attention differed from the preoperative ones, but only for patients with low-grade tumors. The scores of patients with low-grade tumors improved postoperatively The analysis of the lateralisation showed no influence on the cognition of the brain tumor patients. Neither did Radio- and chemotherapy show any influence on the cognition but the analysis revealed a difference between patients who needed additional treatment and those who didnt need it. The scores of the patients who get additional radio- or chemotherapy are lower compared to those who didnt need it. The findings of the present study are partly in line with the literature and are discussed in reference to the literature.