Titelaufnahme

Titel
Ninas Erbe : Frauenfiguren und Weiblichkeit im Werk Romain Garys / vorgelegt von Christine Schadler
Verfasser/ VerfasserinSchadler, Christine
Begutachter / BegutachterinPoier-Bernhard, Astrid
Erschienen2015
Umfang95 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Gary, Romain <La promesse de l'aube> / Frau <Motiv> / Weiblichkeit <Motiv> / Gary, Romain <La promesse de l'aube> / Frau <Motiv> / Weiblichkeit <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81320 Persistent Identifier (URN)
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Ninas Erbe [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractDie vorliegende Arbeit ist der Untersuchung des komplexen Verständnisses von Weiblichkeit sowie der Konstitution von Frauenfiguren im Romanwerk Romain Garys gewidmet. Die Analyse fußt auf der konkreten Fragestellung, weshalb weibliche Figuren in den einzelnen Texten tendenziell typisiert und/oder schemenhaft auftreten während der Begriff „féminité“ als Universalwert verstanden im Gesamtwerk so bedeutsam ist. Gemäß der Rolle, die autobiographische Elemente im Garywerk spielen, soll der Roman La Promesse de laube und vor allem die Figur der Mutter Nina aus jenem Text als Analysebasis herangezogen werden, um sowohl die besondere Konstitution der Frauenfiguren im Gesamtwerk als auch die spezielle Bedeutung des Begriffes „féminité“ zu erklären. Der ausführlichen Analyse der Schlüsselfigur Nina folgt eine vergleichende Untersuchung verschiedener Frauenfiguren aus anderen Texten. Im Zuge der Analyse, bei der die Figuren zuerst als Artefakte untersucht werden um anschließend ihren symbolischen und/oder symptomatischen Gehalt zu ermitteln, werden bestimmte Muster bei der Konstitution von Frauenfiguren offenbar werden. Der bis dahin in der Sekundärliteratur kaum erforschte Zusammenhang zwischen der charakteristisch gleichförmigen Konstitution von Frauenfiguren und dem Begriff „féminité“, der in vielen Garytexten als Grundwert verstanden wird, soll in der vorliegenden Arbeit durch die Offenlegung der Schlüsselrolle der Mutterfigur Nina hergestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThis paper examines the complex notion of femininity and the constitution of female characters in Romain Garys literary work. The aim of the analysis will be to explore why female characters are so little distinctive and often constituted in a very typical way while the notion of femininity seen as a universal value plays such an important role in nearly every text. Romain Garys work also contains many autobiographical elements. For this reason “La Promesse de laube” a text which acts as a real autobiography will serve as a basis for the analysis as well as the character of Garys mother Nina described in this novel. After a detailed examination of the key character Nina, a couple of female characters from other Gary novels will be analyzed in a comparative way. The analysis will focus on the character as an artefact in order to determine the characters symbolic and/or symptomatic function. This analysis will reveal a very typical and significant pattern of how female characters are constituted. The connection between the similar female characters and the special notion of femininity a topic that has barely been treated in the secondary literature will become evident by demonstrating the key role the character Nina plays in Garys work.