Titelaufnahme

Titel
Eigennamen und Selbstdarstellung : der Einfluss von Self-Monitoring und Selbstaufmerksamkeit auf die Verwendung von Eigennamen / Münzer Alexandra
Verfasser/ VerfasserinMünzer, Alexandra
Begutachter / BegutachterinIschebeck, Anja
Erschienen2015
Umfang84, 17 S., [33] Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Selbstaufmerksamkeit / Name / Selbstaufmerksamkeit / Name / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81296 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Eigennamen und Selbstdarstellung [3.59 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine Pilotstudie welche sich mit der Frage beschäftigt, inwiefern der Wunsch beliebt und angepasst zu sein die Häufigkeit der Personennamenverwendung, beeinflusst. Gemessen wurde dies über die Ausprägung von Self-Monitoring und Selbstaufmerksamkeit. Angenommen wurde, dass Personen mit hohem Self-Monitoring, Personen mit ausgeprägter öffentliche Selbstaufmerksamkeit und Personen mit gutem Eigennamengedächtnis häufiger Personennamen verwenden. Weiters wurde angenommen, dass Personen mit hoher privater Selbstaufmerksamkeit seltener Personennamen verwenden. Um diese Annahmen zu prüfen, wurden Korrelationen nach Pearson sowie eine multiple lineare Regressionsanalyse durchgeführt. Einer Stichprobe von 101 Personen (18-51 Jahre) wurden selbstkonstruierte Testverfahren zur Erhebung der Eigennamenverwendung und des Eigennamengedächtnisses, ein Fragebogen zu Self-Monitoring, Selbstaufmerksamkeit und sozialer Erwünschtheit, sowie ein soziodemografischer Fragebogen vorgegeben. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit hohem Grad an Self-Monitoring häufiger Personennamen verwenden und dass sich private Selbstaufmerksamkeit auf seltenere Personennamenverwendung auswirkt. Öffentliche Selbstaufmerksamkeit und das Eigennamengedächtnis beeinflussen die Häufigkeit der Personennamenverwendung jedoch nicht. Diese Befunde bestätigen die Annahme, dass je stärker das eigene Verhalten in sozialen Situationen, zu Zwecken der positiven Selbstdarstellung, bewusst kontrolliert und gesteuert wird, desto häufiger Personennamen verwendet werden. Wird die Aufmerksamkeit vermehrt auf innere Aspekte der eigenen Person gelegt, ist die Orientierung nach außen schwächer und es werden seltener Personennamen verwendet.

Zusammenfassung (Englisch)

The present pilot study addresses the question, how and to which extent the desire to be favored and adapted as well as the ability to remember names influences the frequency to use personal names. These theoretical assumptions were examined by correlating the degree of self-monitoring as well as the direction of ones self-awareness (public vs. private) with the spontaneous use of personal names. In addition, a linear regression model was calculated. It was hypothesized that persons with higher self-monitoring, persons with public self-awareness and persons with a higher ability to remember personal names tend to use them more often. Vice versa it was assumed, that the spontaneous use of personal names by persons with a distinct private self-awareness tends to be lower. To validate those hypothesis, a random sample of 101 persons (18-51 years) was asked to perform three tests concerning the spontaneous use of personal names, two testing the ability to memorize personal names, a questionnaire to survey their self-awareness, self-monitoring and tendency to answer in a social desirable way as well as a questionnaire about socio-demographic variables.The results suggest that persons with a higher degree of self-monitoring tend to use personal names more often. Additionally, the findings indicate that higher private self-awareness leads to a reduced use of personal names. However, a higher level of public self-awareness did neither correlate with the tendency to use proper name nor with the ability to remember proper names. Those findings confirm the assumption that people who tend to control their occurrence in social situations intending positive self-expression use personal names more often. If the awareness is directed towards the inner aspects of the self, the amount of used personal names decreases.