Titelaufnahme

Titel
Sportliche Aktivität und Kreativität / vorgelegt von Kerstin Grüßer
Verfasser/ VerfasserinGrüßer, Kerstin
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger, Andreas
Erschienen2015
Umfang66 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Sportliche Aktivität / Kreativität / Sportliche Aktivität / Kreativität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81259 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Sportliche Aktivität und Kreativität [1.49 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Cavallera, Boari, Labbrozzi, und Del Bello (2011) konnten nachweisen, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen den Sportstunden pro Woche und der Elaboration bei einem figuralen Kreativitätstest gibt. Hingegen zeigte sich bei Ramocki (2002), dass weniger sportliche Personen bessere Leistungen bei einem verbalen Kreativitätstest zeigten, als sportlichere Personen. In Interventionsstudien von Gondola und Tuckman (1985) und von Hinkle und Tuckman (2011) konnten durch Laufprogramme Verbesserungen der Kreativität erreicht werden. In der vorliegenden Diplomarbeit wurde versucht, einen Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und Kreativität nachzuweisen. Außerdem wurden die Geschlechterunterschiede bezüglich der Kreativität untersucht. Es wurden 62 ProbandInnen im Alter zwischen 18 und 36 Jahren (M=25.00 Jahre; SD=4.14) untersucht. Der Bewegungs- und Sportaktivität Fragebogen (Fuchs, Klaperski, Gerber & Seelig, 2013) und der Habitual Exercise Questionnaire (Grove & Zillich, 2003) wurden zur Erfassung der sportlichen Aktivität, sowie der Gewohnheitsstärke des Sporttreibens verwendet. Der Berliner IntelligenzstrukturTest (Jäger, Süß & Beauducel, 1997) wurde zur Erfassung der verbalen und der Test zum Schöpferischen Denken Zeichnerisch (Urban & Jellen, 1995) zur Erfassung der figural-zeichnerischen Kreativität verwendet. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um ein korrelatives Design. Es wurden positive Zusammenhänge zwischen der verbalen Kreativität und den Sportstunden pro Woche (r=.47; p<.001) und der verbalen Kreativität und der Gewohnheitsstärke (r=.25; p<.05) gefunden. Auch zwischen der figural-zeichnerischen Kreativität und der Gewohnheitsstärke (r=.32; p<.01) gab es einen signifikanten Zusammenhang. Zwischen Männern und Frauen gab es keine signifikanten Unterschiede. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie sprechen für einen positiven Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und Kreativität.

Zusammenfassung (Englisch)

Cavallera, Boari, Labbrozzi, und Del Bello (2011) have shown that there is a positive relationship between sports hours per week and the elaboration at a figural creativity test. In contrast Ramocki (2002) showed that less sporty people showed better performance at a verbal creativity test, than sportier people. In intervention studies of Gondola and Tuckman (1985) and Hinkle and Tuckman (2011) improvements of creativity could be achieved by running programs. In this thesis, an attempt was made to demonstrate the relationship between physical activity and creativity. In addition, gender differences in creativity were investigated. Sixty-two 18-36 year old probands (M=25.00 Jahre; SD=4.14) were investigated. The “Bewegungs- und Sportaktivitaets Fragebogen” (Fuchs, Klaperski, Gerber & Seelig, 2013) and the Habitual Exercise Questionnaire (Grove & Zillich, 2003) were used for the detection of physical activity and the habit of doing sports. The “Berliner IntelligenzstrukturTest” (Jäger, Süß & Beauducel, 1997) was used to detect the verbal creativity and the “Test zum Schöpferischen Denken Zeichnerisch” (Urban & Jellen, 1995) was used to detect the figural creativity. The study used a correlative design. A positive relationship between the verbal creativity and the sports hours per week (r=.47; p<.001) and between the verbal creativity and the habit of doing sports (r=.25; p<.05) was found. Also a positive relationship between the figural creativity and the habit of doing sports (r=.32; p<.01) was found. There was no significant difference between men and women regarding the creativity. The results of the present study suggest a positive relationship between physical activity and creativity.