Titelaufnahme

Titel
E-participation for sustainable development : participatory development of a regional development strategy / by Verena Musikar
Verfasser/ VerfasserinMusikar, Verena
Begutachter / BegutachterinBrunner, Franz
Erschienen2014
UmfangVIII, 111 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bürgerbeteiligung / Online-Medien / Bürgerbeteiligung / Online-Medien / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81165 Persistent Identifier (URN)
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E-participation for sustainable development [15.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit behandelt die Forschungsfrage unter welchen Bedingungen neue Information- und Kommunikationstechnologien (IKT) Bürgerbeteiligung eines regionalen Entwicklungsprozess im Rahmen von Agenda 21 und LEADER unterstützen können. Partizipation ist der Schlüssel um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Nicht nur Industrien und Gesellschaft, sondern auch das Design eines Beteiligungsprozesses wurden durch neue IKT geprägt. Die Thesis beschreibt die Besonderheiten eines Beteiligungsprozess um eine nachhaltige regionale Strategie zu formulieren und die Vorrausetzungen eines E-Partizipationsprozesses.Einerseits wurden die in der Literatur erwähnten Voraussetzungen für eine Online-Beteiligung in einem Fallbeispiel in Oberösterreich von einer Organisationsperspektive (mittels Interviews mit Stakeholder, Mitwirken bei Meetings und einer Diskussion zu E-Partizipation Tools) und von einer Bürgerperspektive (mittels einer Umfrage) evaluiert. Anderseits diente ein Beteiligungsprozess in der Oststeiermark als „best practice“ Beispiel um diese Prämissen zu überprüfen. Durch Experteninterviews wurden Empfehlungen für Beteiligungsprozesse erörtert und Ansprüche an E-Partizipation weiterentwickelt. Zusammenfassend hat jeder Beteiligungsprozess seine Eigenheiten und Besonderheiten und verlangt daher seine eigenen Methoden. Der Prozess sollte an den Eigenschaften der Region, dem Beteiligungsziel, Beteiligungsthema und auch dem Lebensstil der Bürger angepasst werden. Es gibt daher kein ultimatives Tool. Durch E-Partizipation kann der Prozess transparenter und kommunikativer gestaltet werden. Jedoch das Zurverfügungstellen von Online-Tools wird die Bürger nicht zur Beteiligung bewegen. Das Beteiligungsthema muss die Interessen und Bedürfnisse der Bürger ansprechen. Es sind daher aufsuchende Methoden notwendig. Die Kombination von Offline- und Online Methoden kann mehr Einbindung schaffen und verteilt Risiken auf verschiedene Methoden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis raises the question under which conditions new information and communication tools (ICTs) can be used for supporting citizen participation in the regional development process of Agenda 21 and LEADER. Participation is a key factor to strengthen sustainable development in a region. Not only industries and society were influenced by new ICTs, but also the design of participation processes. The master thesis demonstrates the peculiarities of participation processes in the light of sustainable regional strategy formulation and prerequisites for designing e-Participation processes.Prerequisites mentioned by scientific papers were examined from an organizers perspective by carrying out interviews with project stakeholders, observing and participating in meetings as well as in a discussion on e-Participation tools and from a participants perspective including a questionnaire filled out by citizens in a case study in Upper Austria. On the other hand another online participation process in Styria served as best practice example to prove these prerequisites. Expert interviews were carried out to identify the dos and donts to improve next participation processes. Thus a set of important claims for e-participation processes was developed out of the information gained in these expert interviews.The results show that each participation process has its own characteristics and methods. It should be adapted to a regions properties, the intended aim as well as the participation issue and peoples lifestyles - there is no ultimate tool. E-Participation can make the process more transparent and guarantees a flow of information. However, the mediation of online tools by itself will not encourage citizens to participate, as further outreach methods are required. The participation issue should address peoples needs and concerns. The combination of online and offline methods will help to create a more inclusive process and will enable risk dispersion.