Titelaufnahme

Titel
Akzeptanz eines Neuproduktes im medizintechnischen Bereich durch kooperative Innovation / Karl Planitzer
Verfasser/ VerfasserinPlanitzer, Karl
Begutachter / BegutachterinFoscht, Thomas
Erschienen2012
Umfang127 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Neues Produkt / Innovationsmanagement / Kooperation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-81072 Persistent Identifier (URN)
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Akzeptanz eines Neuproduktes im medizintechnischen Bereich durch kooperative Innovation [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein von einem Architekturbüro, vorerst für Eigenbedarf entwickeltes Eingabegerät zur Präsentation von 3-D Modellen im virtuellen Bereich, stellt sich in gewisser Weise als geeignet dar, auch in der neurologischen Rehabilitation von Schlaganfallpatienten als Therapiegerät eine Anwendung zu finden. Bedingt durch die steigende Lebenserwartung ergibt sich eine Zunahme neurologischer Störungen in Folge von Schlaganfällen. Der Blickpunkt der Therapie richtet sich dabei nicht nur auf den Bereich Schlaganfall, sondern generell auf Patienten mit Schädigung von Gehirnbereichen z.B. durch Unfälle aber auch auf Kleinkinder mit Geburtsfehlern. Nach primär medikamentöser Behandlung erfolgt die Wiederherstellung der Mobilität, in einer sekundären physio.- und ergotherapeutischen Therapie. Bei der sehr arbeitsintensiven Therapie werden in repetitiver Weise intakte Gehirnregionen stimuliert und so dem Patienten Bewegungsabläufe wieder angelernt. Der Erfolg hängt im Wesentlichen von der Intensität und Dauer des Trainings ab. Aus der Sicht steigender Behandlungskosten zeigt sich der Einsatz von biomechanischen oder computerbasierter Hilfssystemen als notwendig. Um entscheiden zu können, inwiefern die Weiterentwicklung der Technologie in Richtung eines Therapiegerätes erfolgsversprechend ist, soll die hier im Rahmen der Masterarbeit durchgeführte empirische Studie herangezogen werden. Bei der in Form von fünfzehn Experteninterviews geführten Erhebung, werden nicht nur Aspekte potenzieller Anwender, deren Einstellung und Beurteilung des Gerätes und der Konkurrenzprodukte dargestellt, sondern auch die Bereitschaft der Anwender im Innovationsprozess mitzuwirken. Wenn auch bei allen Beteiligten großes Interesse an der Innovation besteht und auch von Lead Usern eine gewisse Bereitschaft an einer Zusammenarbeit zu erkennen ist, besteht der Anwendernutzen auf Grund des spielerischen Aspekts des Gerätes und damit die Akzeptanz vorwiegend im pädiatrischen Bereich.

Zusammenfassung (Englisch)

A tool, developed by an architecture office, initially only created for their own use to present virtual three-dimensional models, appeared to be generally suitable to find application as a therapy instrument in neurological rehabilitation of stroke patients. Due to growing life expectancy, an increase in neurological disorders resulting from strokes is the consequence. The focus of the therapy is not concentrating on stokes exclusively but is directed towards patients with damage to various brain regions in general such as damage due to accidents or infants and young children with congenital defects. Following the primary medication treatment, the restoration of mobility is the focus within the second physical and occupational therapy. At this labour intensive therapy, intact brain regions get stimulated in repetitive sequences and thus, movements get trained again. The success depends essentially on the intensity and duration of the training. From the perspective of increasing treatment costs it gets more and more important to make use of biomechanical or computer-based therapy systems. In order to decide whether the further development of the technology towards a therapy device is promising of success, the empirical study in the context of this master thesis shall be taken into account. Basis of this study were fifteen interviews with experts. In the interviews not only aspects of potential users and their evaluation of the tool and competitive devices were inquired but also the interest of the operator and user to participate in the innovation process. Though all involved parties seem to have high interest in the innovation and the lead users signalised a certain willingness to cooperate, the user benefit and acceptance is mainly limited to the area of paediatrics due to the playful aspect of the device.