Titelaufnahme

Titel
Die ABGB-Vorschriften über das Eigentumsrecht (§§ 353-364 und 423-446) : wesentlicher Inhalt und sprachliche Neufassung / eingereicht von Georg Jeremias
Verfasser/ VerfasserinJeremias, Georg
Begutachter / BegutachterinBydlinski, Peter
Erschienen2015
UmfangVII, 127 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Eigentum / Österreich / Eigentum / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80983 Persistent Identifier (URN)
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Die ABGB-Vorschriften über das Eigentumsrecht (§§ 353-364 und 423-446) [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den genannten Paragrafen des ABGB und beinhaltet als Ergebnis Vorschläge für eine Neuformulierung derselben. Das Gesetzbuch ist seit über 200 Jahren in Kraft und zahlreiche Bestimmungen sind noch in ihrer ursprünglichen Form Teil des geltenden Rechts. Viele dieser Normen erscheinen in unserem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr zeitgemäß. Sie sind für den Bürger ohne besondere Rechtskenntnisse, oft aber ebenso für Juristen, schwer verständlich Zu bedenken ist auch, dass sich die Auslegung der Normen über die Jahrzehnte verändert hat, während der Wortlaut unverändert geblieben ist. Viele Paragrafen können ohne Studium von Literatur und Judikatur nicht mehr korrekt angewendet werden; zum Teil weicht ihre Interpretation vom Wortlaut gravierend ab. Die aktuelle Sprache des ABGB erschwert daher den Zugang zum Recht. In der vorliegenden Arbeit wird ein Themenbereich des ABGB bearbeitet, welcher zum größten Teil aus Bestimmungen der Urfassung besteht: das Eigentumsrecht, insbesondere die Erwerbung des Eigentums durch Übergabe. Im ersten Teil der Arbeit wird der wesentliche Inhalt der Normen dargelegt. Bei starken Differenzen zwischen Wortlaut und Auslegung sind Bemerkungen zur sprachlichen Neufassung im Anschluss an die Inhaltsanalyse zu finden. Teil zwei der Arbeit besteht aus Übersichtstabellen, die den Originaltext der Paragrafen und ihre sprachliche Neufassung mit Bemerkungen beinhalten. Sind mehrere Vorschläge zu einem Paragrafen vorhanden, ist der erste primär in einer moderneren Sprache verfasst und/oder strukturiert die Norm um. Alternativvorschläge erweitern die Norm inhaltlich, indem allgemein anerkannte analoge Anwendungsfälle, Reformvorschläge und einhellige, vom Wortlaut abweichende Auslegungen berücksichtigt werden. Insgesamt soll eine bessere Verständlichkeit der behandelten Paragrafen erzielt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the aforementioned paragraphs of the Austrian Civil Code (ABGB) and includes propositions for a revised version. This Code of Law has been in force for more than 200 years and many provisions are still part of the applicable law in their initial version, i.e. the version of 1812. Many of these provisions are therefore outdated and deviate to a great extent from our present language. They are very difficult to understand for the citizen without special knowledge of the law, and even lawyers have sometimes trouble interpreting them correctly. We ought to consider that the interpretation of provisions has changed over the decades while the wording itself has not been changed. Many articles cannot be applied correctly any more without studying literature and judicature, partly their interpretation deviates greatly from its term. So the present language of the ABGB hinders the access to the law. In this diploma thesis one subject area of the ABGB, which for the most part consists of provisions in their original version, is dealt with: the property law, especially the transfer of ownership. In the first part of the thesis the substantial content of the provisions is presented. If there are wide differences between term and interpretation, comments to the linguistic amended version are found referring to the content analysis. Charts in the second part show the original terms of the articles and their linguistic amended version with comments. If there are more propositions to an article, then the first one is composed in a modern language and/or restructures the provision. Alternative propositions expand the scope of the provisions by considering generally accepted analog use cases, proposals for reform and unanimous interpretations which deviates from the term. As a result a better comprehension of the discussed articles shall be achieved.