Titelaufnahme

Titel
Die EU-Richtlinie über Angriffe auf Informationssysteme und ihre Auswirkung auf das österreichische Computerstrafrecht / vorgelegt von Carmen Jilk
Verfasser/ VerfasserinJilk, Carmen
Begutachter / BegutachterinBergauer, Christian
Erschienen2014
Umfang123 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Internetkriminalität / Strafrecht / Österreich / Internetkriminalität / Strafrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80879 Persistent Identifier (URN)
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Die EU-Richtlinie über Angriffe auf Informationssysteme und ihre Auswirkung auf das österreichische Computerstrafrecht [0.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Anzahl der Angriffe auf Informationssysteme steigt von Jahr zu Jahr. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken und weil die derzeitige rechtliche Situation im Hinblick auf Computer- und Internetdelikte in den Mitgliedstaaten der EU als unzureichend erachtet wird, hat die EU die Richtlinie 2013/40/EU über Angriffe auf Informationssysteme erlassen. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Inhalt der Richtlinie und den Auswirkungen dieser auf das österreichische Computerstrafrecht auseinander. Der erste Teil der Arbeit gibt einen kurzen Abriss der Entwicklung des österreichischen Computerstrafrechts wieder. Der zweite Teil widmet sich den Inhalten der Richtlinie, wobei die einzelnen Artikel (Art 2 bis Art 14) vorgestellt und analysiert werden. Den Hauptteil dieser Diplomarbeit stellt das Kapitel „Auswirkungen der Richtlinie auf das österreichische Computerstrafrecht“ dar. Zunächst werden die den materiellen Straftatbeständen der Richtlinie entsprechenden österreichischen Bestimmungen (§§ 118a, 119, 119a, 120 Abs 2a, 126a, 126b und 126c StGB) hinsichtlich ihrer objektiven und subjektiven Tatbestände diskutiert. Danach werden die Unterschiede zwischen den Artikeln der Richtlinie und den österreichischen Bestimmungen dargelegt und aufgezeigt, inwieweit das österreichische Recht an die Vorgaben der Richtlinie angepasst werden muss. In diesem Abschnitt wird auch die vom Europarat erlassene Convention on Cybercrime mitberücksichtigt und mit der Richtlinie verglichen. Der letzte Teil enthält eine abschließende, kritische Stellungnahme zur Richtlinie.

Zusammenfassung (Englisch)

The number of attacks against information systems is increasing year by year. In order to counteract this tendency, and for the current legal situation with respect to computer and Internet crime in EU Member States is considered insufficient, the EU enacted the Directive 2013/40/EU on attacks against information systems. The present work deals with the content of this directive, and its impact on the Austrian computer penal law. The first part of this paper gives a brief outline of the development of the Austrian computer penal law. The second part is devoted to the contents of the directive, whereas individual items (article 2 to article 14) are presented and analyzed. The main part of this thesis presents the chapter "Effects of Directive on the Austrian computer penal law". To begin with, the corresponding substantive criminal offenses of the directive according to Austrian provisions with respect to their objective and subjective elements are discussed. Further on, the differences between the articles of the directive and Austrian provisions are presented, demonstrating how the Austrian law must be adapted to the provisions of the directive. In this particular section, the Convention on Cybercrime which has been enacted by the Council of Europe, is taken into account and compared with the directive. The final part is a conclusive, critical analysis of the directive.