Titelaufnahme

Titel
#BringBackOurGirls : journalistische Übersetzung für partizipative Medien und Massenmedien im Vergleich / vorgelegt von Gerda Magnet
Weitere Titel
Bring back our girls
#Bring back our girls
Verfasser/ VerfasserinMagnet, Gerda
Begutachter / Begutachterinvan Lawick Brozio, Heike
Erschienen2015
Umfang98 Bl. : Zsfassungen (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Boko Haram / Entführung / Schülerin / Rezeption / Übersetzung / Social Media / Massenmedien / Boko Haram / Entführung / Schülerin / Rezeption / Übersetzung / Social Media / Massenmedien / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80757 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Am 14.April 2014 entführte die dschihadistische Boko Haram über 200 Schülerinnen aus einer staatlichen Oberschule in Nigeria. In Nigeria entstand eine Protestbewegung, die sich über soziale Netzwerke verbreitete und weltweite Reaktionen hervorrief. Diese Arbeit untersucht wie diese Ereignisse in verschiedenen Medien und über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg rekontextualisiert wurden. Mit Hilfe der Kritischen Diskursanalyse wird untersucht, welche translatorischen Entscheidungen JournalistInnen und TranslatorInnen auf lexikalischer Ebene und darüber hinaus treffen und ob sie dabei durch die ideologische Ausrichtung der Medien, für die sie arbeiten, beeinflusst werden. Dadurch soll die Hypothese überprüft werden, dass ÜbersetzerInnen, die ihre Arbeit kostenlos partizipativen Medien zur Verfügung stellen, die Ausgangstexte weniger stark verändern als ihre KollegInnen, die für Massenmedien tätig sind. Die Analyse hat ergeben, dass die Arbeit journalistischer TranslatorInnen durch mehrere Faktoren beeinflusst wird, von denen nur einer die ideologische Positionierung des jeweiligen Mediums ist. Weitere Faktoren sind Textkonventionen, die für das Verfassen von Medientexten eingehalten werden müssen, sowie der individuelle Zugang zu Sprache und Translation. Es wird vorgeschlagen, die Qualität der Translation für partizipative Medien zu fördern, indem bei LaiInnen ein Bewusstsein für Übersetzungsprobleme und -strategien geschaffen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

On 14 April 2014, jihadist Boko Haram abducted more than 200 female students from a state secondary school in Nigeria. A protest movement arose in Nigeria and spread via social networks and caused reactions worldwide. This paper examines recontextualizations of these events across linguistic and cultural boundaries into different media. Drawing on Critical Discourse Analysis it examines translational choices that journalists and translators are making at the lexical level and beyond, looking at possible influences resulting from the ideological positioning of the media they are working for. It examines the hypothesis that translators working for free for participatory media transform original texts to a lesser extent than their counterparts working for the mass media. The analysis has shown that journalist-translators are influenced by several factors, only one of the being the ideological stance of the respective medium. Other influencing factors are the conventions governing the production of media texts and each journalist-translator's individual approach to language and translating. The paper proposes to improve the quality of translations for participatory media by raising awareness in respect of translational problems and strategies in non-professional translators.