Titelaufnahme

Titel
Das "Klassenzimmer" fliegt in Kroatien : Wortspiele in Original und zwei Übersetzungen / vorgelegt von Ana Barbarić
Weitere Titel
The "classroom" is flying in Croatia : wordplay in the original text and in two translations
Verfasser/ VerfasserinBarbarić, Ana
Begutachter / Begutachterinvan Lawick Brozio, Heike
Erschienen2015
Umfang151 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kästner, Erich <Das fliegende Klassenzimmer> / Übersetzung / Wortspiel / Kroatisch / Geschichte 1996-2004 / Kästner, Erich <Das fliegende Klassenzimmer> / Übersetzung / Wortspiel / Kroatisch / Geschichte 1996-2004
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80742 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Das "Klassenzimmer" fliegt in Kroatien [1.2 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Übersetzung von Wortspielen ist ein häufig angesprochenes Problem, zu dem es keine allgemeingültige Lösung geben kann, weshalb jede einzelne Fallstudie neues Licht auf das Phänomen werfen kann. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Erich Kästners Kinderbuch Das fliegende Klassenzimmer, das eine beträchtliche Anzahl an Wortspielen enthält, weshalb sich das Werk für eine Untersuchung im Hinblick auf die Wortspielübertragung bestens eignet. Ziel der Analyse war es, zu eruieren, ob die originellen Wortspiele in zwei kroatischen Übersetzungen erhalten werden konnten und inwiefern sich die Wortspielübertragung auf das Gesamtergebnis der Übersetzungen auswirkte. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildete die Hypothese, dass die kästnerschen Wortspiele, die häufig Träger von Humor und Witz sind, in der Zielsprache nicht die gleiche Wirkung erzielten. Da bei genauerem Hinsehen erkennbar ist, dass Kästner die spezifischen Charaktereigenschaften der Protagonisten durch Wortspiele raffiniert akzentuiert, wurde davon ausgegangen, dass dieser Aspekt in der Übersetzung nicht so deutlich zu Tage tritt. Die Analyse ergab in der Tat, dass in den kroatischen Versionen die wenigsten Wortspiele erhalten blieben. Die deutlich geringere Anzahl an Wortspielen hat zur Folge, dass insofern ein anderer Gesamteindruck entsteht, als die Werke weniger originell bzw. geistreich wirken und die Charakterisierung durch Wortspiele nicht gegeben ist. Im Übrigen konnte festgestellt werden, dass sich die 2004 erschienene Übersetzung von Štefanija Halambek insgesamt stark an der 1996 von Bosiljka Brlečić publizierten Fassung orientiert und dass sich die beiden Versionen auch in punkto Wortspielübertragung nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Angesichts dessen weisen die beiden Fassungen auch keinen bedeutenden Unterschied im Blick auf das Gesamtergebnis auf, sodass die eingangs formulierte Hypothese als bestätigt angesehen werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Translation of wordplay is a repeatedly raised issue for which no universally valid solution is possible. Each case study sheds new light on this phenomenon. The present diploma thesis deals with Das fliegende Klassenzimmer, a novel for children written by the German writer Erich Kästner, which contains a large amount of puns. The aim of the study presented in this paper was to identify, whether the inventive puns conveyed by the author have been achieved in two Croatian translations and whether their translation have an impact on the overall result of the translated versions. The thesis is based on the hypothesis that Kästner`s puns, often being a source of humour and laughter, dont achieve the same effect in the target language. A closer look at the puns reveals that Kästner uses subtle wordplays in order increase emphasis on the character traits of the protagonists. Following such observation, it was suggested that those features are not so obviously recognizable in the translations. Indeed, the analysis showed that the few puns have been preserved. As a consequence of a lower number of puns in the translated versions the overall impression differs from the original the writing is less humourous and so are characters. In addition, it could be established that Štefanija Halambek, whose translation was published in 2004, follows the translation of Bosiljka Brlečić (1996) closely, further, their versions are showing very little difference on the level of puns. This supports the argument that no significant difference can be observed between the two translations with regard to the overall result. The hypothesis expressed is thus confirmed.

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