Titelaufnahme

Titel
Ernährungsphysiologische Bedeutung von Süßungsmittel unter besonderer Berücksichtigung von Stevia-Glykosiden / vorgelegt von Magdalena Reicher
Verfasser/ VerfasserinReicher, Magdalena
Begutachter / BegutachterinGößnitzer, Edith
Erschienen2015
UmfangI, 73 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Glykoside / Ernährungsphysiologie / Glykoside / Ernährungsphysiologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80717 Persistent Identifier (URN)
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Ernährungsphysiologische Bedeutung von Süßungsmittel unter besonderer Berücksichtigung von Stevia-Glykosiden [2.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zucker, der früher noch ein sehr kostbares Gut war, ist heute ein günstiges Massenprodukt. Er versteckt sich in vielen Lebensmitteln, meist auch dort, wo keiner vermutet wird. Das Verlangen nach Süßem ist uns angeboren, aber Zucker sollte nur in Maßen genossen werden. Zu viel Zucker ist ungesund und kann unter anderem zu Stoffwechselerkrankungen, Karies und Adipositas führen. Deshalb wird eine tägliche Zuckeraufnahme von nur maximal 50 g empfohlen, dies entspricht 10 Prozent des täglichen Energiebedarfs. Zucker enthält keinerlei Nährstoffe, nur leere Kalorien. Es gibt auch gesündere Alternativen, wenn man auf den süßen Geschmack nicht verzichten möchte. Aber auch hier gilt das Süße in Maßen zu genießen und natürliche Quellen zu bevorzugen. Beispiele dafür sind Ahornsirup, Honig, Apfeldicksäfte und Birkenzucker. Sie unterscheiden sich meist im Geschmack, der enthaltenen Mineralstoffmenge und der Kalorienmenge. Zu der Gruppe der Zuckeraustauschstoffe zählen nicht nur der Birkenzucker Xylit, sondern auch Sorbit, Mannit und Isomalt. Xylit ist bekannt für seinen Karies reduzierenden Effekt und kommt daher oft in Süßigkeiten und Kaugummi zum Einsatz. Die Stoffklasse der künstlich hergestellten Süßstoffe weist eine hohe Süßkraft auf, hat aber dabei keinen physiologischen Brennwert. Doch die Sinnhaftigkeit von synthetischen Süßstoffen ist oftmals umstritten. Immer wieder geraten sie unter Kritik gesundheitsgefährdend zu sein. Seit Dezember 2011 sind in der Europäischen Union die süßen Inhaltsstoffe der Stevia Pflanze (Steviolglykoside) zugelassen. Diese haben eine viel höhere Süßkraft als Zucker und beeinflussen nicht den Blutglukosespiegel. Ob sich Stevia in Zukunft bei den Konsumenten und Konsumentinnen durchsetzen wird, ist abzuwarten. Letzten Endes liegt es in der Eigenverantwortung, ob der Zuckerkonsum eingeschränkt oder auch auf Alternativen zurückgegriffen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Sugar was once very expensive and remained a luxury item and status symbol. So only rich people could afford sugar. Today sugar is a discount mass product. He hides in many foods, also often in products where no one is suspected. Human have an innate preference for sweet taste, so the desire for sweets is very strong. But sugar should be enjoyed in moderation. Too much sugar is unhealthy and can lead to numerous health problems ranging from metabolic disease, to tooth decay and obesity. Therefore, a daily sugar intake of only a maximum of 50 g is recommended, which represent 10 percent of the daily energy demand. Sugar has no nutritional need or benefit, just empty calories. There are also healthier alternatives to sugar on the market if you do not want to give up the sweet taste. Sugar substitutes from natural sources should be prefered. Examples are maple syrup, other syrups, honey and birch sugar. They contain many minerals but differ in the taste and in the amount of calories. So they also should be consumed with caution or restrain. The group of sugar substitutes include the birch sugar Xylitol and also Sorbitol, Mannitol and Isomalt. Xylitol has a caries reducing effect and is therefore often used in candy and chewing gum. The class of artificial sweetener has a high sweetness, but has no calories. Nevertheless the usefulness of synthetic sweeteners is often controversial. They always get to be hazardous under criticism. Since December 2011, the sweet extracts of Stevia, called steviol glycoside are authorized for use in the European Union. They have a much higher sweetness than sugar and do not affect the blood glucose level. Whether Stevia has a future or not is to be seen. Ultimately, everyone must decide for himself whether he wants to limit his sugar intake or want to use some alternatives instead.