Titelaufnahme

Titel
SignLibrary : retrospektive Analyse eines innovativen Projekts / vorgelegt von Regina Pernkopf
Weitere Titel
Sign library
Verfasser/ VerfasserinPernkopf, Regina
Begutachter / BegutachterinGrbić, Nadja
Erschienen2015
UmfangVI, 95 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Deutsch / Literatur / Übersetzung / Österreichische Gebärdensprache / Deutsch / Literatur / Übersetzung / Österreichische Gebärdensprache / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80361 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
SignLibrary [0.6 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit ist das EU-Projekt SignLibrary, im Rahmen dessen zwischen 2008 und 2010 Weltliteratur in Gebärdensprache übersetzt wurde und bei dem Partnerorganisationen aus vier europäischen Ländern teilgenommen haben. Ziel des Projekts war es, gehörlosen Menschen den Zugang zu Literatur durch die Bereitstellung der Übersetzungen in Form von Online-Videobüchern zu ermöglichen. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt jedoch auf dem österreichischen Beitrag zum Projekt, bei dem folgende Werke aus dem Deutschen in die Österreichische Gebärdensprache übersetzt wurden: Das kleine Ich bin Ich von Mira Lobe, Die Verwandlung von Franz Kafka, Und Nietzsche weinte von Irvin D. Yalom sowie Der Bär, der ein Bär bleiben wollte von Jörg Müller und Jörg Steiner. Ziel der Arbeit war es, in einer retrospektiven Analyse dieses innovativen Projekts den Ablauf, die Besonderheiten und die Herausforderungen des neuen Tätigkeitsfeldes Gebärdensprachübersetzen aufzuzeigen. Dafür wurde ausgehend vom aktuellen Forschungsstand zum Gebärdensprachübersetzen eine empirische Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der durch (teilnehmende) Beobachtung, Dokumentenanalyse und Leitfadeninterviews erhobenen Daten werden in dieser Arbeit präsentiert und bezugnehmend auf bereits vorhandene Forschungsergebnisse diskutiert. Dadurch werden zuvor bereits beschriebene Besonderheiten des Gebärdensprachübersetzens bestätigt, aber auch neue Aspekte aufgezeigt sowie spezielle Herausforderungen besprochen, die den Umfang und die Neuartigkeit des großangelegten Projekts widerspiegeln.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject of this thesis is the EU-project SignLibrary. Within the scope of SignLibrary, world literature was translated into sign language between the years 2008 and 2010. Partners from four European countries took part in the project. The aim was to facilitate access to literature for deaf people by making the translations available in form of online-videos. Focus of the thesis in hand lies on the Austrian contribution to the project, which included the translation of the following writings from German into Austrian Sign Language: Das kleine Ich bin Ich (Little I Am Me) by Mira Lobe, Die Verwandlung (The Metamorphosis) by Franz Kafka, Und Nietzsche weinte (When Nietzsche Wept) by Irvin D. Yalom and Der Bär, der ein Bär bleiben wollte (The Bear Who Wanted to Be a Bear) by Jörg Müller and Jörg Steiner. The aim of this thesis was to retrospectively analyse this innovative project and point out the course, particularities and challenges of sign language translation, which still is a new area of activity. Based on the current state of research, an empirical study was conducted. Data was collected through (participant) observation, analysis of documents and guided interviews. Within the thesis in hand, the findings of the study are presented and discussed, referring to already existing research findigs. Thereby earlier described particularities are being confirmed, but also new aspects revealed and specific challenges are discussed, which reflect the scope and novelty of the large-scale project.