Titelaufnahme

Titel
Umgang mit Störungen in Pausen : zum Einfluss einer störungsspezifischen Intervention auf Erholungsprozesse und das subjektiv wahrgenommenen Befinden älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen / Evi Pfaffstaller
Verfasser/ VerfasserinPfaffstaller, Evi
Begutachter / BegutachterinKallus, Konrad Wolfgang
Erschienen2014
Umfang147 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitspause / Wohlbefinden / Arbeitspause / Wohlbefinden / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80326 Persistent Identifier (URN)
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Umgang mit Störungen in Pausen [1.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des demographischen Wandels befinden sich immer mehr ältere ArbeitnehmerInnen in fast allen Berufssparten. Aus diesem Grund ist es wichtig Konzepte und Lösungen zu finden, um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit älterer ArbeitnehmerInnen zu erhalten. Den Arbeitspausen wird große Bedeutung zugeschrieben, da sie Beanspruchungsfolgen ausgleichen und erschöpfte Ressourcen wieder aufbauen sollen. Wird die Erholung jedoch verhindert oder unterbrochen, kann die Erholung nicht einsetzen. Mittels einer störungsspezifischen Intervention, sollten die ArbeitnehmerInnen befähigt werden mit vorhandenen Störquellen besser umzugehen. Ziel war es die subjektive Befindlichkeit und die Erholungsprozesse positiv zu beeinflussen. An der Untersuchung nahmen 34 ArbeitnehmerInnen zweier öffentlicher Unternehmen teil. Es konnte gezeigt werden, dass sich die älteren ArbeitnehmerInnen (> 45 Jahren) im Laufe der Untersuchung tendenziell immer weniger fehlbeansprucht fühlten, während die Jüngeren (< 45 Jahren) einen leichten Anstieg der Fehlbeanspruchung verzeichnen. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass sich Ältere über die Zeit mittels Auszeiten/Pausen besser erholen und diese auch besser nutzen konnten als ihre jüngeren KollegInnen. Hinsichtlich der Interventionsgruppe (ST, SG, BR) zeigte sich, dass die Gruppe ‚Umgang mit Störungen (ST) sich im Laufe der Zeit tendenziell als konstant weniger benommen, ohne Energie und weniger ermüdet beschrieb als die Standardgruppe. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Intervention einen positiven Einfluss auf die Erholungsprozesse und die Erholungs-Beanspruchungsbalance hat. Das Erlernen wie man mit Störungen umgehen kann scheint sich also positiv auf die verschiedenen Bereiche wie Erholung, Ermüdung, Distanzierung usw. auszuwirken.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to demographic changes, more and more older employees can be found in almost all occupational sectors. For this reason, it is important to find concepts and solutions to maintain the well-being and productivity of older workers. Rest breaks allow employees to recuperate from work, diminish workload effects and restore exhausted resources. However, if recovery is prevented or interrupted, then it can not occur. Through an interruption-specific intervention, employees should be able to deal with sources of disturbance. The aim of this study was to influence the subjects' well-being and recovery processes positively. 34 participants employed in the public sector participated. The participants were divided into two age groups: older workers (> 45 years) and younger workers (< 45 years) and into three intervention groups: standard group (SG), biological rhythm (BR) group and the group with the interruption-specific intervention (ST). It could be shown that unfavourable strain decreased for older employees during the course of the intervention, while younger participants reported a slight increase. Furthermore, it was shown that older employees benefit more from rest breaks that the younger ones. Additionally it was observed that the ST-group tends to be constantly less dazed, weak and fatigued than the SG. The results suggest that the intervention has a positive influence on recovery processes and recovery-stress-balance. Learning how to deal with interruptions thus seems to positively affect various areas such as recovery, fatigue, and psychological detachment.