Titelaufnahme

Titel
Die Ausbildung zur Altenpflegerin als möglicher Bildungsweg für Frauen in der zweiten Lebenshälfte / vorgelegt von Ingrid Spalt
Verfasser/ VerfasserinSpalt, Ingrid
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2014
Umfang106 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Zweiter Bildungsweg / Altenpflege / Frau / Zweiter Bildungsweg / Altenpflege / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80295 Persistent Identifier (URN)
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Die Ausbildung zur Altenpflegerin als möglicher Bildungsweg für Frauen in der zweiten Lebenshälfte [0.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Wiedereinstieg von Frauen nach einer Familienphase ist mit erheblichen Schwierigkeiten, sowohl ausgehend vom Arbeitsmarkt als auch mit innerlichen Barrieren verbunden. Auch wenn eine Veränderung des Arbeitsmarktes durch die Bildungsexpansion langsam stattfindet, so sind Frauen heute immer noch mit der Frage konfrontiert, ob man sich für den Beruf oder für Kinder entscheidet. Denn das Eine scheint mit dem Anderen nicht durchführbar zu sein. Dies wird deutlich an den Vorstellungen der Geschlechterrollen innerhalb der Gesellschaft, aber auch an sozialpolitischen Maßnahmen, die getroffen werden. Wenn sich Frauen für einen Wiedereinstieg nach einer Familienphase entscheiden, stehen sie oftmals der Problematik gegenüber, nicht mehr in ihren ersten Beruf zurückkehren zu können und müssen eine neue Ausbildung machen, um am Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Dabei scheint der Sozialbereich, vor allem die Altenarbeit, ein von Frauen dominierter Bereich, und von Teilzeitarbeit geprägt, ein besonders interessantes und offenes Arbeitsfeld zu sein, das ihnen eine Chance gibt sich wieder einzugliedern.

Zusammenfassung (Englisch)

It is particularly difficult for women to reenter the labor market after having spent time in a family phase. These difficulties come from the job market itself as well as they are related to inner barriers. Even though the market undergoes a slow change because of educational expansion, women still have to decide whether they want to pursue a career or whether they want to have children. Career seems to be impossible when having children and vice versa. The incompatibility of children and career is illustrated by the construct of gender roles within society on the one hand and social policies on the other hand. Women who decide to reenter the job market after a family phase often encounter a severe difficulty: they can not return to their former profession. Instead, they have to undergo training for a new profession in order to gain a foothold on the labor market. In that case, the social services sector, in particular services for the elderly, is very attractive. As this sector is characterized by part-time work in addition to being seen as a particularly interesting and open field of work, it seems to be perfect for occupational reintegration.