Titelaufnahme

Titel
Kooperation zwischen ÜbersetzerIn und AuftraggeberIn im Rahmen des Übersetzungsprozesses : was erwarten sich die am Translationsprozess beteiligten AkteurInnen voneinander? / vorgelegt von Regina Becker
Verfasser/ VerfasserinBecker, Regina
Begutachter / BegutachterinRisku, Hanna
Erschienen2015
Umfang120 Bl., 170 S. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzer / Auftraggeber / Kooperation / Übersetzer / Auftraggeber / Kooperation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80277 Persistent Identifier (URN)
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Kooperation zwischen ÜbersetzerIn und AuftraggeberIn im Rahmen des Übersetzungsprozesses [6.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den Erwartungen, die die AkteurInnen im Translationsprozess aneinander stellen, und damit, ob diese Erwartungen der jeweils anderen Partei bewusst sind bzw. deren Umgang damit. Erwartungen sind Teil aller zwischenmenschlichen Beziehungen und sind somit auch in der Zusammenarbeit von ÜbersetzerInnen und AuftraggeberInnen zu finden. Diese Erwartungen entstehen oftmals schon vor der Kontaktaufnahme und treten auch im Laufe des Translationsprozesses immer wieder in Erscheinung. Die Kooperation der beiden Parteien im Translationsprozess ist unumgänglich, um zu einem produktiven und für beide Seiten befriedigenden Ergebnis zu kommen. Ziel der Arbeit ist, die Erwartungen der verschiedenen AkteurInnen aneinander offenzulegen und einen Überblick über die sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Kommunikations- und Kooperationsverbesserung im Bereich der Translation zu liefern.Den theoretischen Rahmen der vorliegenden Arbeit bildet das kooperative Handlungsmodell Holz-Mänttäris, das auf das Feld der im Translationsprozess tätigen AkteurInnen bezogen wird. Im empirischen Teil wurden fünf freiberuflich tätige ÜbersetzerInnen und fünf AuftraggeberInnen mithilfe von qualitativen Interviews befragt. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse.Eines der entscheidendsten Ergebnisse der Auswertung ist das fehlende Wissen um die Arbeitsabläufe der jeweils anderen Seite und die daraus entstehenden (teilweise unerfüllten) Erwartungen. Weitere Schlussfolgerungen der Datenauswertung sind, dass AuftraggeberInnen oft nicht im Bilde darüber sind, was ÜbersetzerInnen benötigen, um professionell arbeiten zu können, und dass ÜbersetzerInnen mit ihrer Arbeitssituation oft unzufrieden sind.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis is about the expectations that the players in a translation process have towards each other. Also, it discusses whether the respective parties are aware of these expectations and how they deal with them. Expectations are part of all human relations and, therefore, also exist between translators and their clients. These expectations often form even before any communication has been initiated, and they keep reappearing throughout the entire translation process. It is absolutely necessary that both parties in the translation process cooperate in order to receive productive results which are satisfactory to both sides.The aim of this diploma thesis is to identify the expectations of the different players, and to provide an overview on how to improve communication and cooperation in the field of translation.This paper is based on the theoretical framework of Holz-Mänttäris cooperative action approach which is applied to the field of the respective participants in the translation process. For the empirical section, qualitative interviews with five freelance translators as well as five clients were conducted. The obtained data was then evaluated by means of a qualitative content analysis.One of the key results of the analysis is that both sides lack knowledge of the other partys work processes, and the resultant (partly unfulfilled) expectations. Further conclusions of the data evaluation are that clients often do not know what translators need in order to work professionally, and that translators are often unsatisfied with their work situation.