Titelaufnahme

Titel
Semantisierungsverfahren in zwei surrealistischen Prosawerken : le Paysan de Paris von Louis Aragon ; les dernières nuits de Paris von Philippe Soupault / vorgelegt von Margot Achatschitz
Weitere Titel
Semantic methodologies in two surrealistic prose novels : le Paysan de Paris" by Louis Aragon ; les dernières nuits de Paris by Philippe Soupault
Verfasser/ VerfasserinAchatschitz, Margot
Begutachter / BegutachterinHelmich, Werner
Erschienen2014
Umfang104 Bl. : Zsfassungen (4 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Aragon, Louis <Le paysan de Paris> / Soupault, Philippe <Les dernières nuits de Paris> / Erzähltechnik / Surrealismus / Aragon, Louis <Le paysan de Paris> / Soupault, Philippe <Les dernières nuits de Paris> / Erzähltechnik / Surrealismus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80172 Persistent Identifier (URN)
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Semantisierungsverfahren in zwei surrealistischen Prosawerken [1.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit stellt in einer umfangreichen Analyse die Semantisierungsverfahren von zwei surrealistischen Prosawerken dar. In beiden Fällen handelt es sich nicht um Erzähltexte im herkömmlichen Sinne. Während es im "Paysan de Paris" weder eine durchlaufende noch eine fragmentarische Handlung gibt, lassen zwar "Les dernières nuits de Paris" in Form einer Kriminalparodie einen gewissen Handlungsstrang erkennen, dessen Verlauf aber ständig unterbrochen wird und in dem die einzelnen Vorfälle keinen schlüssigen Zusammenhang aufweisen. Selbst wenn die Intention eines Romans deutlich die Beschreibung zum Beispiel eines sozialen Milieus ist, so bleibt sie in konventionellen Romanen immer eine Funktion der Handlung. In beiden vorliegenden Werken lässt sich ein umgekehrter Weg feststellen. Raum und Bewegung bestimmen den Verlauf des Geschehens und wenn der Beschreibungsfokus auf ein Objekt in Bewegung fällt, dann verwandelt sich die Beschreibung kurzzeitig in eine gewisse narrative Schilderung. Es geht jedoch im Wesentlichen darum, ein Modell für ein surrealistisches Schreiben zu liefern und durch die verschiedensten Semantisierungsverfahren das surrealistische Ästhetikkonzept zu präsentieren. Wenn auch große Unterschiede in der Umsetzung dieses Konzeptes zu erkennen sind, so bedienen sich beide Autoren derselben Verfahrensweisen in unterschiedlicher Intensität und einem sehr unterschiedlichen Umfang.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis provides a comprehensive analysis of the semantic methodology of two surrealistic prose texts. In both cases these are very particular text forms where in the book "Paysan de Paris" no continuous or fragmentary plot can be recognized and in "Les dernieres nuits de Paris" a story line is clearly visible as criminal parody however the story line gets continuously interrupted and the incidents miss a coherent connection. If the intention of a novel is for example the description of a social environment then this description is always a function of its actions. In both books the opposite approach is apparent. Space and movement determine the progression of events and whenever the focus of description is put on a moving object the description transforms into a form of narrative depiction for a little while. Essentially the main target is to provide a model for surrealistic writing and to present the surrealistic esthetic concept by using various ways of semantic techniques. Both authors use these methods in various intensities and to a different extent. However a clear difference in the implementation of these concepts is recognizable.

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