Titelaufnahme

Titel
Modelle zur Messung von Bilanzpolitik : eine kritische Analyse einschließlich empirischer Untersuchung / Felix Zefferer
Verfasser/ VerfasserinZefferer, Felix
Begutachter / BegutachterinEwert, Ralf
Erschienen2014
UmfangVII, 72 Bl., Bl. VIII - XII : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bilanzpolitik / Statistisches Modell / Messung / Bilanzpolitik / Statistisches Modell / Messung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-80008 Persistent Identifier (URN)
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Modelle zur Messung von Bilanzpolitik [3.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit analysiert die in der Literatur gängigsten statistischen Modelle zurMessung von Bilanzpolitik, anhand einer theoretischen Analyse sowie einer empirischenUntersuchung des deutschen Kapitalmarktes. In einem ersten Schritt werden die Hintergründeund Motive sowie die sukzessive Entwicklung von statischen Modellen, wie dem Modell vonHealy (1985), über DeAngelo (1986), hin zu den gängigen in der Literatur praktiziertendynamischen Modellen erläutert. Im Fokus stehen besonders die moderneren Entwicklungender dynamischen Modelle sowie derer dahinterstehenden Intentionen. Nach der theoretischenEvaluierung über die Ergebnisse bisheriger Studien zur Validität sowie Reliabilität dergenannten Modelle, werden diese in einer empirischen Untersuchung mit Hilfe einesDatensamples deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen anhand von t-Tests undmultivariater Regressionsanalysen miteinander verglichen und zudem die Messbarkeit jenerModelle hinsichtlich der Wirkung des deutschen Enforcement-Mechanismus mittels einesVergleichs der Jahre 2000 2005 mit jenen 2006 - 2012 untersucht. Im Gegensatz zubisherigen Arbeiten, werden erstmalig verschiedene Modelle zur Schätzung des Ausmaßesvon Bilanzpolitik herangezogen und deren Schlussfolgerungen interpretiert. Die Ergebnissesind sehr volatil und lassen auf keine signifikanten Rückschlüsse hinsichtlich der Wirkung desEnforcement zu oder auf eine allgemeine Empfehlung eines „idealen“ Modells schließen.Einzelne Beobachtungen von ausgewählten Unternehmen zeigen graphisch eindeutigeRückgänge bei jeglichen Modellen, jedoch sind diese nur in Ausnahmefällen signifikant.Diese Erkenntnis stimmt mit der von Ray Ball (2013) geäußerten Kritik zur Zuverlässigkeitund Aussagekraft der in Studien zu Bilanzpolitik häufig verwendeten Modelle überein.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis analyzes the most common statistical models for measuring earningsmanagement in literature, based on a theoretical analysis and an empirical study of theGerman capital market. At first, the background and relevant motives as well as the gradualdevelopment of static models are explained, such as the model of Healy (1985) or DeAngelo(1986), towards dynamic models, the common practice in the literature. The main focus isbased on the most modern developments of dynamic models as well as those underlyingintentions. After the theoretical evaluation of the results of previous studies on the validityand reliability of those models above, they are compared with each other in an empirical studyusing a data sample of German publicly traded companies, using t-tests and multivariateregression analyzes. Moreover, this thesis examines the measurability of those modelsconcerning the effects of German enforcement mechanism by comparing the years 2000 -2005 with those of 2006 - 2012. In contrast to previous research, various models for theestimation of the extent of earnings management are used within one investigation and theirdifferent conclusions concering earnings management are analyzed and can be useful forfurther investigations. The results are very volatile and have no significant conclusions aboutthe effect of the enforcement or to a general recommendation of an "perfect" model.Individual observations of selected companies graphically show clear declines within allmodels, but they are only significant in exceptional cases. This finding is consistent with thatof Ray Ball (2013) criticisms on the reliability and validity of the models commonly used instudies on earnings management.