Titelaufnahme

Titel
Das Zugangsrecht zum österreichischen Schienennetz im Lichte der fortschreitenden Liberalisierung / vorgelegt von Stefan Engelbert
Verfasser/ VerfasserinEngelbert, Stefan
Begutachter / BegutachterinStöger, Karl
Erschienen2014
UmfangVIII, 103 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Eisenbahnnetz / Liberalisierung / Österreich / Eisenbahnnetz / Liberalisierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79556 Persistent Identifier (URN)
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Das Zugangsrecht zum österreichischen Schienennetz im Lichte der fortschreitenden Liberalisierung [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vor mehr als zwanzig Jahren setzte die EU-Richtlinie 91/440/EWG den Startschuss für die Liberalisierung der europäischen Schienenverkehrsmärkte. Aufgrund der ökonomischen Besonderheiten der Eisenbahn konnte ein Wettbewerb allerdings von vornherein nur dann entstehen, wenn die ehemals monopolistischen Eisenbahnunternehmen ihre Infrastruktur anderen Unternehmen unter regulierten und fairen Bedingungen zur Verfügung stellen müssen. Diese sogenannten Netzzugangsrechte sind mittlerweile sehr umfassend und stellen ein ganz wesentliches Element der Marktöffnung dar. Ziel dieser Arbeit ist es, die österreichische Umsetzung des Netzzugangs unter möglichst vielfältigen juristischen Gesichtspunkten zu betrachten. Das erste Kapitel der Arbeit führt in das Thema ein und zeigt die historischen, ökonomischen und rechtlichen Hintergründe der Liberalisierung des Schienenverkehrs auf. Im zweiten Kapitel werden die unionsrechtlichen Anknüpfungspunkte thematisiert. Insbesondere die Darstellung der fortdauernden Entwicklung des Sekundärrechts soll das Verständnis der nationalen Rechtslage erhöhen. Im dritten und letzten Kapitel, das den Kern dieser Arbeit bildet, folgt, nach einigen Grundlagen zum österreichischen Eisenbahnrecht, eine detaillierte Auseinandersetzung mit den nationalen Modalitäten des Netzzugangs inklusive grundrechtlicher Fragestellungen. Ergänzt werden soll diese Analyse anhand der Darstellung von Judikatur und praktischen Beispielen.

Zusammenfassung (Englisch)

More than twenty years ago the EU Directive 91/440/ECC marked the beginning of the liberalisation of the European rail market. Due to the economic particularities of this market, the resulting degree of competition could not have developed in the first place without forcing the former state owned railway companies to provide their own rail infrastructure to other companies, under fair and regulated conditions. As a consequence the so called “right of access” to third party infrastructure became an essential element of market liberalisation, which has been significantly developed and enhanced over the years. The aim of this paper is to examine the Austrian implementation of this right from various juridical viewpoints. The first chapter introduces the subject and illustrates the historical, economic and legal backgrounds of rail liberalisation. The second chapter is dedicated to the relevant primary and secondary European Union law and the representation of the gradual evolution of the latter aims to facilitate the understanding of national law. The third and final chapter is the fundamental part of this paper and analyses, in detail, the Austrian legislation for the right of access, including the legal requirements to exercise this right. In order to achieve a better understanding of the topic, this chapter also contains various practical examples and deals with the possible infringement of fundamental rights.