Titelaufnahme

Titel
Mittendrin und ungesehen! : das soziale Netzwerk armutsbetroffener Menschen / vorgelegt von Simone Engler
Verfasser/ VerfasserinEngler, Simone
Begutachter / BegutachterinWrentschur, Michael
Erschienen2014
Umfang113 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Armut / Soziales Netzwerk
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79352 Persistent Identifier (URN)
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Mittendrin und ungesehen! [2.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit trägt den Titel „Mittendrin und ungesehen! Das soziale Netzwerk armutsbetroffener Menschen“. Die daraus resultierende Fragestellung lautet: „Wie sieht der Zusammenhang zwischen Armut und dem sozialen Netzwerk armutsbetroffener Menschen aus? Welche Rolle spielt dabei soziale Isolation?“ Die grundlegenden Thematiken Armut und soziale Netzwerke werden theoretisch aufgearbeitet und im Anschluss wird der Kontext dieser durch den gesellschaftlichen Umgang mit Armut, sowie durch die Bedeutung von Sozialkontakten für den Menschen im Allgemeinen und für einen armutsbetroffenen Menschen im Besonderen, geklärt. Mithilfe von Ergebnissen bereits geführter Untersuchungen werden dabei charakteristische Muster und Prozesse offenbart, die auch im Zuge der beiden Gruppendiskussionen, die für diese Masterarbeit durchgeführt wurden, von Bedeutung sind. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, aufzuzeigen, dass die Erfahrung mit einer Armutslage nicht nur finanzielle Einschränkungen mit sich bringt, sondern auch im Umfeld und im Alltag der Betroffenen viele Veränderungen stattfinden. Um die Ergebnisse der Gruppendiskussionen zu unterstützen, wurden Netzwerkkarten ausgearbeitet. Die zentralen Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen in einem veränderten sozialen Netzwerk. Menschen, die sich in Armutslagen befinden, können auf nur wenige Personen zurückgreifen, wenn es um Unterstützung geht. Das soziale Netzwerk beginnt sich auf die Menschen einzugrenzen, auf die man sich verlassen kann. Die TeilnehmerInnen sahen sich zudem mit Vorurteilen und Unverständnis konfrontiert. Auch im Alltag waren massive Einschränkungen zu spüren, die sich wiederum auf das Umfeld ausgewirkt haben.

Zusammenfassung (Englisch)

This MA thesis focuses on the social network of people, who have experiences with poverty. Central questions are: „what is the connection between poverty and the social network of poor people? Which roles do aspects like social isolation play in this context?“. Poverty and social networks constitute the main theoretical background of this work. The connection of these two theoretical aspects will be built through showing the importance of social contacts for people generally and especially for poor people. The theoretical background also includes studies that show quite similar results as those of the two group discussions led within the present paper. The main goal of this paper is to show that poverty not only has financial restrictions, but there are also a lot of changes in the social environment and in the everyday life of those affected. To support the results of the group discussions, the participants elaborated network cards. The main result is a changed social network. People, who are confronted with poverty, can rely on just a few people for support and they tend to maintain contact only with these people. The participants were additionally confronted with prejudices and a lack of understanding. Also many restrictions in their daily lives were visible and those had again effects on the social environment.