Titelaufnahme

Titel
Verhaltensauffälligkeit im Jugendalter : der professionelle sozialpädagogische Umgang mit verbal aggressiven Jugendlichen / vorgelegt von Ivana Ljubez
Verfasser/ VerfasserinLjubez, Ivana
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2014
Umfang141 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Verhaltensstörung / Sozialpädagogische Betreuung / Jugend / Verhaltensstörung / Sozialpädagogische Betreuung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79336 Persistent Identifier (URN)
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Verhaltensauffälligkeit im Jugendalter [0.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit verbaler Aggression auseinander und beschäftigt sich mit der Forschungsfrage: „Welche Ressourcen, zur Erhaltung einer stabilen Psyche, stehen SozialpädagogInnen zur Verfügung, um den professionellen Umgang mit verbal aggressiven Jugendlichen langfristig zu gewährleisten?“ Zunächst wird Verhaltensauffälligkeit im Jugendalter näher betrachtet, es werden Begrifflichkeiten geklärt sowie ein pädagogischer Blick auf verhaltensauffällige Jugendliche geworfen. Eine Form der Verhaltensauffälligkeit ist die Aggression. Es werden Aggressionsursachen geklärt sowie unterschiedliche Aggressionsformen aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk dieser Masterarbeit liegt auf der verbalen Aggressionsform. Hier wird betrachtet, was die Literatur sowie Jugendliche unter verbaler Aggression verstehen. Weiters wird auf die Formen und Funktionen verbaler Aggression eingegangen und welche Auswirkungen sie auf Täter und Opfer haben. Pädagogische Fachkräfte sind durch verbale Aggressionsäußerungen seitens der Jugendlichen oft hohen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grund werden Deeskalations- und Trainingskonzepte bei und für verbal aggressive Jugendliche vorgestellt, die zum einen pädagogischen Fachkräften Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit verbal aggressiven Jugendlichen ermöglichen und zum anderen Jugendlichen helfen sollen ihre Aggressionen in den Griff zu bekommen. Psychische Fitness von SozialpädagogInnen spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle im Umgang mit verbaler Aggression. Hierbei werden persönliche und institutionelle Ressourcen vorgestellt und ihre Wichtigkeit im Umgang mit verbaler Aggression unterstrichen. Im empirischen Teil werden die wichtigsten Ergebnisse aus der Untersuchung dargestellt und Bezüge zur Theorie aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This Masters thesis deals with verbal aggression and concerns itself with the research question: “What resources are available to social education workers to enable them to deal with verbally aggressive youths in the long term to ensure the preservation of a stable psyche?” Initially, I look closely at behavioural problems in youths: terminology is explained and youths with behavioural problems are considered from a pedagogical perspective. One form of behavioural disorder is aggression, and I explain the causes of this alongside demonstrating the differing forms of aggressive expression. The principle focus of this thesis is on verbal forms of aggression, and, in this case, I consider what the relevant literature, as well as youths, understand by verbal aggression. Furthermore, this thesis goes into the forms and functions of verbal aggression and the effects that it has on the offender and the victim. Pedagogical professionals often suffer significant stress caused by the aggressive expressions on the part of youths. For this reason, I present de-escalation and training concepts for working together with verbally aggressive youths, which aim to provide treatment opportunities in dealing with youths with verbal aggression, as well as helping youths to get their aggression under control. The mental health of social education workers plays a fundamental role in dealing with verbal aggression and I hereby outline personal and institutional resources and their importance in terms of dealing with verbal aggression is emphasised. Lastly, I present the most important results from the investigation in the empirical section and their correlation to the theories shown.