Titelaufnahme

Titel
Von audiovisuell zu visuell : eine Analyse der deutschen Untertitel für Hörgeschädigte der Sitcom "The Big Bang Theory" in Bezug auf Humor / vorgelegt von Vera Winkler
Verfasser/ VerfasserinWinkler, Vera
Begutachter / BegutachterinRisku, Hanna
Erschienen2014
UmfangIII, 93 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND) The big bang theory <Fernsehsendung> / Untertitel <Film> / Gehörlosigkeit / Schwerhörigkeit / Deutsch / Humor <Motiv> / The big bang theory <Fernsehsendung> / Untertitel <Film> / Gehörlosigkeit / Schwerhörigkeit / Deutsch / Humor <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79319 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untertitelung für Hörgeschädigte der 4. Staffel der Serie The Big Bang Theory, die im deutschsprachigen Raum erstmals 2010 auf DVD erschien. Im Gegensatz zu früheren Staffeln wurde diese allerdings nicht wie meist üblich mit einer deutschen Standarduntertitelung veröffentlicht, sondern nur noch mit einer Untertitelung für Hörgeschädigte. Da sich diese auf den ersten Blick jedoch kaum voneinander unterscheiden, stellt sich die Frage, inwieweit Humor dennoch auch für ein gehörloses Publikum übertragen werden kann und ob humorvolle Äußerungen abgeschwächt oder gar verstärkt werden, woraus die Fragestellung resultiert, welche Rolle Humor bei dieser Form der AVT überhaupt spielt. Um diese Fragen zu beantworten, wurde eine Analyse anhand ausgewählter Szenen mehrerer Episoden durchgeführt. Als Grundlage dient Eingangs ein Vergleich der verschiedenen Arten der AVT mit der Untertitelung für Hörgeschädigte und den Faktoren, welche eine Untertitelung beeinflussen, als Schwerpunkte. Weiters dienen ein Überblick über den Begriff Humor und mögliche Übersetzungsstrategien von Humor, sowie einige grundlegende Informationen zur Sitcom als Basis für die Analyse. Ausgehend von der Hypothese, dass lustige Elemente häufig abgeschwächt werden und gelegentlich auch gänzlich verloren gehen, da vor allem parasprachliche Elemente aufgrund Zeit- und Platzmangels nur selten berücksichtigt werden und somit für Gehörlose nicht der gleiche Zugang zu Humor gegeben ist wie für Hörende, wurde schließlich die Analyse durchgeführt. Anhand dieser konnte die zuvor aufgestellte These bestätigt werden. Es konnte jedoch auch festgestellt werden, dass aufgrund sehr wörtlicher Übersetzung humorvolle Elemente größtenteils gut übertragen werden und somit erhalten bleiben, wodurch jedoch die Untertitel häufig zu umfangreich sein können, um sie inhaltlich voll erfassen und gleichzeitig das Bildgeschehen verfolgen z können.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject of the paper at hand are the subtitles for the deaf and hard-of-hearing used in the fourth season of the series The Big Bang Theory, which was first released on DVD in German-speaking countries in 2010. Contrary to prior seasons, this one was not published with German standard subtitles but solely with subtitles for the deaf and hard-of-hearing. However, since those two sets of subtitles do not substantially differ from each other at first glance, it is questionable in how far humorous statements are weakened or potentially even strengthened through subtitles. Ultimately, this leads to the question which role humour plays for this form of AVT. So as to find an answer, an analysis by means of several scenes from various episodes of The Big Bang Theory was conducted. A comparison of different types of AVT with the subtitles for the deaf and hard-of-hearing and factors influencing said subtitles serves as a basis for this analysis and is complemented by an introduction to the term humour in itself, possible translation strategies for humour and finally background information on the series. The underlying hypothesis was that humorous elements are often weakened or completely lost in the course of translation with subtitles especially because para-linguistic parts are often not accounted for (due to lack of time or space) and that deaf people thus have only a limited access to humour in comparison to hearing people. The analysis conducted has confirmed the hypothesis in principle, but has also shown that humorous elements are well-conveyed most of the time due to very literal translations. However, these literal translations often render subtitles too extensive and make it difficult to fully comprehend them while simultaneously following the screenplay.