Titelaufnahme

Titel
Gibt es weiße Flecken in der Translationsprozessforschung? : das dynamische Netzwerkmodell "Extended translatorial cognition and action" als Rahmenmodell für die Translationsprozessforschung / vorgelegt von Viktoria Horn
Weitere Titel
Exploring the state of the art of translation process research with the dynamic network model of extended translatorial cognition and action
Verfasser/ VerfasserinHorn, Viktoria
Begutachter / BegutachterinRisku, Hanna
Erschienen2014
Umfang127 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill, graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Spr.
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzung / Kognitiver Prozess / Forschungsmethode / Übersetzung / Kognitiver Prozess / Forschungsmethode / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79288 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Gibt es weiße Flecken in der Translationsprozessforschung? [4.37 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit etwa 35 Jahren beschäftigen sich TranslationswissenschaftlerInnen mit kognitiven Übersetzungsprozessen in dieser Zeit erblickten viele von der Kognitionswissenschaft beeinflusste Modelle und Ansätze das Licht der Welt. Eines der neuesten Modelle, das durch den Ansatz der „Situated embedded cognition“ stark beeinflusst wurde, ist das dynamische Netzwerkmodell „Extended translatorial cognition and action“ von Risku, Windhager und Apfelthaler (2013), welches eine neue Blickrichtung auf die Übersetzungsprozesse ermöglicht. Zudem soll es der Translationsprozessforschung als Rahmen dienen und mögliche Forschungsdefizite aufzeigen können. Diese beiden Eigenschaften des Modells werden in der vorliegenden Arbeit mittels Inhaltsanalyse von 148 empirischen Untersuchungen, welche in den letzten 15 Jahren im Bereich der Translationsprozessforschung publiziert wurden, untersucht. Die statistische Auswertung ergab, dass die Modellkategorien „Soziales Netzwerk“, „Umwelt“ und „Zeit“ signifikant weniger untersucht wurden als „Kognition“, „Handlung“ und „Artefakte“. Alle Untersuchungen ließen sich den Kategorien des Modells zuordnen, wodurch die Hypothese unterstützt wird, dass das Modell als Rahmenmodell für die Translationsprozessforschung der letzten 15 Jahre verwendet werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

In the past 35 years, translation studies/research has seen many models and approaches influenced by cognitive science. One of the latest models, which was especially influenced by the approach of "Situated Embedded Cognition", is the dynamic network model of "Extended translatorial cognition and action" by Risku, Windhager and Apfelthaler (2013). This model enables a new perspective on translation processes and, moreover, may serve as a framework for translation process research and may be used to point out potentially under-researched areas. In the present thesis, content analysis is used to research the aforementioned characteristics of the model. The sample consists of 148 empirical studies which were published within the framework of translation process research during the last 15 years. Statistical analysis of the data shows that three categories of the model, namely "social network", "environment" and "time", are significantly less researched than the other categories "cognition", "action" and "artifacts". Each empirical study could be categorised into one of the categories of the model, which strengthens the hypothesis that the model serves as a framework for the translation process research conducted in the past 15 years.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 157 mal heruntergeladen.