Titelaufnahme

Titel
Soziale Arbeit im Reproduktionsdiskurs. Ein feministischer und gesellschaftlicher Ansatz
Weitere Titel
Social Work and the meaning of reproduction.A feminist and socio-critical perspective
Verfasser/ VerfasserinHuber, Sara Teresa
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
ErschienenGraz, 2019
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-136920 Persistent Identifier (URN)
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Soziale Arbeit im Reproduktionsdiskurs. Ein feministischer und gesellschaftlicher Ansatz [0.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fokus dieser Arbeit ist, die Interdependenzen zwischen Geschlecht, Gesellschaft und Sozialer Arbeit aufzuzeigen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit feministischen und geschlechterkritischen Perspektiven Frauen- und Geschlechterforschung bieten verschiedene Zugänge, um sich mit Geschlecht kritisch auseinanderzusetzen. In dieser Arbeit wurden vor allem jene Geschlechterperspektiven gewählt, die von einer gesellschaftskritischen Perspektive ausgehen. Der erste theoretische Zugang befindet sich auf der analytischen Makroebene von Geschlecht. Dabei beschäftigt sich die feministische Ökonomie mit der Verbindung von Wirtschaft und Geschlecht und daraus folgenden Ausbeutungs- und Unterdrückungsmechanismen. Der zweiter gewählte Zugang befindet sich in seiner Analyse auf der Mikroebene und beschäftigt sich mit interaktionistischen-soziologischen Betrachtungsweisen von Individuum und Geschlecht. Dabei erklären vor allem poststrukturalistische Zugänge, wie Geschlechterhierarchien durch Mensch selbst hergestellt und aufrechterhalten werden.Die beiden angeführten Theorien gründen auf zwei verschiedenen Theorietraditionen, die sich oftmals komplementär gegenüberstehen. In dieser Arbeit werden beide Perspektiven in einen Dialog miteinander gebracht, um ihre jeweiligen Grenzen und ihr gegenseitiges Ergänzungspotential herauszuarbeiten. Die hier herausgearbeiteten theoretischen Zugänge bieten Perspektiven für eine kritische und emanzipatorische Betrachtung von Sozialer Arbeit. Anhand dieser Zugänge können politische Perspektiven und Forderungen an die Soziale Arbeit gestellt werden, um ihr eigenes Eingebunden-Sein in geschlechterhierarchische Gesellschaftszusammenhänge zu hinterfragen und eine eigene emanzipatorische Perspektive zu entwickeln. Diese Arbeit bietet daher theoretische Ansätze, um eine solche Perspektive für das Feld der Sozialen Arbeit zu generieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The main focus of this master thesis is to illustrate the interdependencies between gender, society and social work. The following work is concerned with feminist and gender-critical perspectives. Womens and gender studies offer various approaches to critically analyse gender. For this work the ones featuring a socio-critical perspective were of most importance. The first theoretical approach is strongly concerned with the analysis of gender on the macro-level. The feminist economy is interested in the analysis of the connections between economy and gender and the oppression and exploitation that result from this connection. The second approach is focused on the micro-level and emphasises on sociological views of individuals and gender. For the second approach mostly poststructuralist theories are used to explain manmade gender-hierarchies and how they are maintained.These two theoretical approaches are very often complementary opposing each other. In this paper these two theories should be put into a dialogue, there limits as well as there potential to complement each other shall be worked out. The insights provided by this thesis should create a critical and emancipative view on social work. On the basis of these approaches, political perspectives and claims can be posed towards social work, so that social work can critically reflect its own involvement in gender-hierarchical social conditions and as a result develop an emancipatory perspective on itself. This work offers theoretical approaches to create such perspectives for the field of social work.

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