Titelaufnahme

Titel
Architektonik des Systems der Weltanschauungsanalyse / vorgelegt von Martina Bergström
Verfasser/ VerfasserinBergström, Martina
Begutachter / BegutachterinPayer, Peter
Erschienen2014
Umfang80 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Weltanschauung / Weltanschauung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79183 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Architektonik des Systems der WeltanschauungsanalyseIm Vergleich zu den vorangegangen Werken wie „ Vom Ursprung und Ende der Metaphysik“ verschob sich der Schwerpunkt der Thematik, mit der sich Ernst Topitsch beschäftigt. Der Fragenkreis hat sich ausgeweitet und auch die Problematik der Revolution ist in den Vordergrund getreten. Das Christentum tritt nach dem 2. Weltkrieg immer mehr in den Hintergrund, dagegen ist die Wiederkehr des Naturrechtes zu beobachten.Unsere Auffassung von der Welt ist bestimmt durch das eigene Ich und dessen Wahrnehmung, durch das Wissen um Leben und Tod, der Suche nach dem Glück, aber auch durch Motive aus den Bereichen der Aggression, wie Hass, Neid und Grausamkeit. All dies ist wichtig für die Vorstellung des Göttlichen beim Menschen. Das Göttliche wurde oft als das Vollkommenen dargestellt, doch der Mensch suchte auch im irdischen Leben nach der Vollkommenheit. Dies zeigt sich in der „Selbstvergottung“ des Menschen, das sich durch alle Zeiten der Menschheit zieht. Damit werden die Freiheit von Leid und Tod und das vollkommene Glück ausgewiesen. Auch die Intelligenz spielt hier eine große Rolle, denn dem Göttlichen wird eine Intelligenz weit jenseits dem menschlichen Wissen zugeschrieben. Durch die Mystik, Magie und Spekulation wurde versucht, dem Göttlichen gleich zu kommen, die Unsterblichkeit und Glückseligkeit zu erlangen. Doch dies wirft Fragen auf, wie sich zum Beispiel die Allmacht, Allgüte und höchste Gerechtigkeit zueinander verhalten. Auch gilt es Antworten darauf zu finden, dass der „gottgewordene Mensch“ sich den irdischen Gegebenheiten anpassen muss.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractArchitecture of the system of ideological analysisIn comparison to previous works such as "The Origin and End of Metaphysics" shifted Ernst Topitschs focus of the topic. The question circle has expanded and also the problems of the revolution are coming to the fore. Christianity occurs after the 2nd World War II in the background, however, the recurrence of natural law is increasingly observed.Our view of the world is determined by our own ego and its perception, through the knowledge of life and death, the search for happiness, but also by motives in the areas of aggression, such as hatred, envy and cruelty. All this is important for the notion of the divine in man. The Divine was often portrayed as the perfect, but man sought in earthly life of perfection. This is evident in the "self-deification" of man, which runs through all times of mankind. Thus, the freedom from suffering and death, and the perfect happiness are reported. Intelligence also plays a major role, because the Divine is attributed to intelligence far beyond the human knowledge. By mysticism, magic, and speculation has been attempted, the Divine to come immediately to gain immortality and bliss. But this raise questions such as behave the almighty, infinite goodness and the highest justice to each other. It is also important to find answers that the "God-man who has become" must adapt to the ground conditions.