Titelaufnahme

Titel
Deum laudant et in eum excitant homines : Augustinus' Einsatz panegyrischer und autobiographischer Elemente zum Lob Gottes in Confessiones 1-9 / vorgelegt von Maria-Luise Hermine Hendler
Verfasser/ VerfasserinHendler, Maria-Luise Hermine
Begutachter / BegutachterinChristine, Ratkowitsch
Erschienen2014
Umfang119 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Augustinus, Aurelius <Confessiones 1-9> / Autobiografie / Augustinus, Aurelius <Confessiones 1-9> / Autobiografie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79158 Persistent Identifier (URN)
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Deum laudant et in eum excitant homines [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Confessiones von Augustinus werden meist als Autobiographie bezeichnet. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich neben diesen autobiographischen Elementen auch auf die biographischen und panegyrischen Elemente des Werkes und versucht die Frage zu beantworten, auf welche spezielle Art und Weise Augustinus diese verwendet. Nach allgemeinen Erläuterungen, die festhalten sollen, was unter einem autobiographischen, unter einem biographischen und unter einem panegyrischen Text zu verstehen ist, werden die Confessiones aufgrund dieser Ergebnisse analysiert. Dabei wird deutlich, dass Augustinus autobiographische, biographische und panegyrische Elemente verwendet, dies jedoch nicht den Erwartungen an solche Texte entsprechend tut. Er nimmt sie hingegen in einer Art und Weise auf, die es ihm ermöglicht, das Lob Gottes, auf das sein Werk ausgerichtet ist, ständig im Vordergrund präsent zu halten. Sein Leben stellt er dazu als Beispiel für jedes andere menschliche Leben dar und zeigt daran, wie er in diesem die Hilfe Gottes erfahren hat. Er wählt nicht nur die dargestellten Ereignisse seines Lebens gezielt auf diese Intention hin aus, sondern er spricht meist in negativem Ton von sich selbst, um so Gottes Wirken in der Rettung seiner Person größer erscheinen zu lassen. Dadurch können seine Ausführungen als autobiographisch bezeichnet werden. Gleichzeitig sind sie aber auffällig panegyrisch, da Augustinus sie entsprechend der Vorgaben an panegyrische Texte unter negativem Vorzeichen gestaltet. Das negative Vorzeichen stellt er deshalb voran und spricht meist abwertend von sich, um dadurch ebenfalls das Lob Gottes zu vergrößern. Daneben schildert Augustinus zum Lob Gottes auch kleine Biographien anderer Personen in den Confessiones. Insgesamt finden wir daher in den Confessiones autobiographische, biographische und panegyrische Elemente, die alle Gott preisen sollen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Confessions of Augustine are often described as autobiographic. This diploma thesis focuses in part on these autobiographic elements but also on the biographic and panegyric elements of the work. This discussion attempts to answer the question: in which special way does Augustine use these concepts? After general explanations, which constitute the definitions of autobiographic, biographic and panegyric texts, the Confessions will be analyzed based on this preceding framework. This examination clarifies Augustines use of autobiographic, biographic and panegyric elements, but not in a way one would expect referring to the characteristics of this kind of text. In contrary, the way he uses them allows him to stay focused on the praise of God the main purpose his whole work follows. Augustine takes his life as an example for others and shows how he received the help of God. He not only depicts the events of his life, but presents himself in a negative light to make Gods work appear bigger through the salvation of his person. This makes it possible to classify his work as autobiographic. At the same time, his recordings are noticeably panegyric, because they match the definition of panegyric texts. However, Augustine uses the panegyric elements in a negative way and talks “badly“ about himself, to magnify the praise of God who rescued him. Besides the autobiographic and panegyric elements, Augustine also describes a few short biographies of other people in Confessions with the same purpose. To sum up, in Confessions we find autobiographic, biographic and panegyric elements which ultimately praise God.