Titelaufnahme

Titel
Der Nationalitätenkonflikt innerhalb der deutschen und slowenischen Arbeiterbewegung des Kronlandes Steiermark 1867 - 1918 / vorgelegt von Michael Čulk
Verfasser/ VerfasserinČulk, Michael
Begutachter / BegutachterinBinder, Dieter-Anton
Erschienen2014
Umfang145 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Arbeiterbewegung / Nationalitätenfrage / Geschichte 1867-1918 / Steiermark / Arbeiterbewegung / Nationalitätenfrage / Geschichte 1867-1918 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79014 Persistent Identifier (URN)
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Der Nationalitätenkonflikt innerhalb der deutschen und slowenischen Arbeiterbewegung des Kronlandes Steiermark 1867 - 1918 [10.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die nationalen Spannungen und Konflik-te in der Endzeit der Habsburgermonarchie auch die ihrem Selbstverständnis nach internationalistische Arbeiterbewegung des Kronlandes Steiermark mit ihrer deut-schen und slowenischen Arbeiterschaft erfasst haben. Dabei wird zunächst auf die besonderen Entstehungs- und Existenzbedingungen der österreichischen Sozialde-mokratie im Rahmen des Vielvölkerreiches eingegangen, wichtige Entwicklungs-schritte der Bewegung von der Phase der Vereinsbewegung zur Massenpartei sowie das eigenständige ideologische Profil der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Öster-reichs werden anhand der Arbeiten ihrer prominenten Vertreter dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den von der Sozialdemokratie zur Lösung der nationa-len Frage erarbeiteten Ideen, ihrer Originalität, ihren problematischen Anteilen aber auch ihren Realisierungschancen als Alternative zum letztlichen Zerfall der Donau-monarchie. Abschließend wird der erstaunlich späte Gesinnungswandel sowohl der slowenischen wie auch der deutschen Arbeiterbewegung von einer den Bestand des Habsburgerstaates grundsätzlich bejahenden Einstellung zu neuen staatlichen Zukunftsvorstellungen beleuchtet.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines to what extent nationalistic tensions and conflicts at the final stage of the Habsburg Monarchy were able to break in the labour movement of the crown land of Styria inhabitated by German-speaking as well as Slovene working class despite its self-conception of internationalism. Initially the particular conditions of formation and the livelihood oft he Austrian Social Democracy under the conditions of a multinational empire will be outlined. Important stages of the development of the movement begining at the time when it still was restricted to workers associations, continuing with the period when it was emerging as a revolutionary mass party as well as its discrete ideological profile on the basis of the work of its famous exponents are to be illustrated. The focus is on the proposals of solution for the national question as presented by the Austrian Socialdemocracy. Were they of any originality, did they contain problematic components and did they have a chance of being realised as they obviously provided a reasonable possible alternative to the final collapse of the Danube Monarchy? Finally the astonishing late turnarround of attitude both from the Germanspeaking as well as the Slovene labour organisation towards the existence of the Habsburg Empire and their chance of mind considering future orientated ideas of a new statehood the idea of a future Yugoslavia for the Slovene people and the concept of a Greater Germany for the Austrian population will be described.