Titelaufnahme

Titel
Frondsberg - Schloss ohne Vergangenheit? : zu Grundherrschaft, Bau- und Besitzgeschichte / vorgelegt von Elisabeth Köck
Verfasser/ VerfasserinKöck, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinBernhard, Guenther
Erschienen2014
Umfang136 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterSchloss Frondsberg <Koglhof> / Schloss Frondsberg <Koglhof> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-79005 Persistent Identifier (URN)
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Frondsberg - Schloss ohne Vergangenheit? [7.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit gliedert sich in drei Abschnitte, wobei das Hauptaugenmerk auf der Thematik der Grundherrschaft liegt, einer Herrschaft über Grund, Boden und Menschen, die mit all ihren Entwicklungen einen Zeitraum von über tausend Jahren einnahm, beginnend vom Frühmittelalter bis gegen Ende der Neuzeit. Erst mit der Bauernbefreiung und der Grundentlastung 1848 und der anschließend fünf Jahre dauernden Grundentlastung wurden die Untertanen von Fron, Robot, Zwang und Abgaben befreit. wurden die Untertanen von Robot, Zwang und Abgaben befreit. Ausgehend von Begriffsbestimmungen werden verschiedene Bereiche der Grundherrschaft erst der allgemeinen Betrachtung unterzogen, um dann näher auf die Bedingungen in der Steiermark, speziell auf jene des oberen Feistritztales und auf die Herrschaft Frondsberg mit ihren Hofstätten einzugehen. Zum besseren Verständnis sind die beiden anderen Abschnitte in dieser Arbeit, die Bau- und Besitzgeschichte, von Burg und Schloss Frondsberg der Grundherrschaft vorangestellt. Der Zeitrahmen erstreckt sich von der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg, 1267, über die Umgestaltung zum Renaissanceschloss im 16. Jahrhundert bis zur Übernahme durch das Geschlecht der Reichsfreiherren von Gudenus 1823 im Zuge einer Versteigerung, in deren Besitz sie heute noch ist. Der Baumeister, der die mittelalterlichen Bauabschnitte mit den neuzeitlichen gut verbunden hat, ist nicht bekannt, doch kann auf Grund der eingesetzten gekuppelten Rundbogenfenster eine Verbindung zur Schule von Domenico dellAglio, dem Baumeister des Grazer Landhauses und den sich daraus entwickelten typisch steirischen Renaissancebaustil hergestellt werden. Die Verschiedenheit der Schreibweise von Frondsberg in urkundlichen Nennungen wird mit der Besitzgeschichte verdeutlicht.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis is separated into three main parts, but focuses specifically on the topic of manorial rights, the dominion over land, property and people. The development covers over thousand years, originating in the early Middle Ages to the beginning of the Modern Age. Drudgery of work, coercion, duties and fees didnt end until the liberation of peasants in 1848 and the subsequent ground release which lasted on for over five years. Beginning with the definition of different parts of manorial rights, a general view is given first. Later on, the section focuses on the conditions that were present in Styria, especially in the upper Feistritztal and the dominion of Frondsberg with its court sites and farmsteads. For a better understanding, the two other chapters, “Structural History” and “Ownership” of castle and chateau Frondsberg are prefixing the major part, “Manorial System”. The timeframe starts with the first authentic mentioning of the castle 1267, covering the redesign during the renaissance period and extends until the takeover by the gender of the Reichsfreiherren Gudenus in 1823 during an auction, to which the castle still belongs to. The builder of the Renaissance finish, which merged construction parts of the Middle Ages with the ones from the Modern Age, is not known, but can be traced back to the school of Domenico dellAglio, which also built the Grazer Landhaus, due to the usage of dome-shaped round arch windows. The difference in spelling of Frondsberg in documental references is illustrated by its history of ownership.