Titelaufnahme

Titel
Das Jüdische an der Budapester Orpheumgesellschaft / vorgelegt von Christopher Langer
Weitere Titel
What is jewish about the Budapester Orpheumgesellschaft
Verfasser/ VerfasserinLanger, Christopher
Begutachter / BegutachterinHödl, Klaus
Erschienen2014
Umfang183 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Budapester Orpheum / Juden / Budapester Orpheum / Juden / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78937 Persistent Identifier (URN)
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Das Jüdische an der Budapester Orpheumgesellschaft [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie die Singspiel- und Kabarettgruppe ‚Budapester Orpheumgesellschaft‘ das ‚Jüdische‘ in ihren Theatertexten sichtbar machte. Hierzu gliedert sie sich in zwei große Bereiche. Der erste beleuchtet die Verortung der ‚Budapester‘ in der Wiener Gesellschaft um 1900. Dazu liefert die Arbeit einen kurzen Abriss der Geschichte der ‚Budapester‘, geht aber auch auf die zeitgenössischen Diskussionen ein. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die kontroversielle Diskussion innerhalb der jüdischen Gemeinschaft gelegt. Zu diesem Zeitpunkt steht die ‚Budapester Orpheumgesellschaft‘ zwischen drei Fronten, nämlich die der AntisemitInnen, die der Bewegung des erstarkenden Kulturzionismus und die Front der assimilierten jüdischen Gemeinschaft. Im zweiten Teil wird näher auf die drei Kabaretttexte von Louis Taufstein und Robert Eder eingegangen. Es wird aufgezeigt, dass die Charakterisierung der ‚jüdischen‘ Figuren über drei Schienen funktioniert: Erstens durch die Namensgebung, zweitens durch die Verwendung des ‚Jüdelns‘ in der Sprache der jüdischen Figuren, und schließlich scheinbar durch die Benutzung von Stereotypen. Es wird jedoch gezeigt, dass die Benutzung von Stereotypen bei den Budapestern nicht den Sinn einer Anklage hat, sondern dass diese in ihren Stücken durchaus kritisch verhandelt und hinterfragt werden. Schließlich sind im Anhang die Transkripte der drei bisher noch nicht veröffentlichten Theaterstücke abgedruckt.

Zusammenfassung (Englisch)

The work in hand considers the question, how the musical comedies and the cabaret group “Budapester Orpheumgesellschaft” visualise the Jewish in their theatre texts. In addition to that the work shows two fields. The first one examines the “Setting” in the Viennese Society about 1900. Moreover the papers give a short history epitome of the “Budapester” and investigate the contemporary discussions. A particular focus will be on the controversial discussion intra the Jewish Community. At that moment the “Budapester Orpheumgesellschaft“ was caught in the middle: First of all there were the Antisemites, then there was the Movement of the growing Cultural Zionism and last but not least the Assimilated Jewish Community. In the second part I look closely at the pieces of cabaret by Louis Taufstein and Robert Eder. Taufstein and Eder show us that the characterisation of Jewish figures follows a three parts pattern; first the naming, second the application of “Jüdeln” in the language and finally the apparent use of stereotypes. In summary it can be said, that the “Budapester” scrutinised the use of stereotypes despite the fact that they utilized them in their corpora. My work shows that the “Budapester” did not use the stereotypes in a difaming way. After all there are the three transcripts of the unedited plays in the appendix.

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