Titelaufnahme

Titel
Asozial, hocknstad und dauernd fett? : Selbstorganisation von Erwerbslosen, Empowerment und die Rolle der Sozialen Arbeit / vorgelegt von Boris Strassegger
Verfasser/ VerfasserinStrassegger, Boris
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2014
Umfang92 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Erwerbsloser / Selbstorganisation / Empowerment / Sozialarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78895 Persistent Identifier (URN)
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Asozial, hocknstad und dauernd fett? [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Theorie des Empowerments auf ihre Gültigkeit im praktischen Handlungsfeld der Sozialen Arbeit mit erwerbslosen Menschen hin zu überprüfen. Dies geschieht am Beispiel der Selbstorganisation Erwerbsloser und soll praktische Handlungsperspektiven für Tätige der Sozialen Arbeit entwickeln. Im Zuge der Beantwortung der Forschungsfragen werden mithilfe von qualitativen empirischen Methoden die Positionen von Erwerbslosenorganisationen erhoben und versucht diese zu systematisieren. Im Weiteren wird versucht die Perspektive der AdressatInnen auf das System der Erwerbslosenarbeit (z.B. Schulungsmaßnahmen, Sanktionen, Fördern und Fordern) einzunehmen. Die Analyse zeigt auf, dass Erwerbslosigkeit durch die wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten fünf Jahre zu einem stärker ausgeprägten gesellschaftlichen Phänomen geworden ist und eine deutliche Verschlechterung der Lohnarbeitssituation entstanden ist. Da sich die Soziale Arbeit immer im Spannungsfeld des doppelten Mandats, also zwischen den Bedürfnissen von AuftraggeberInnen und AdressatInnen bewegt, wird in dieser Arbeit eine deutlichere Positionierung der Sozialen Arbeit definiert, die ihren Fokus als professionelle Tätige in Richtung der Adressatinnen und Adressaten lenkt und für ihre Zielsetzungen und professionelle Haltung eine emanzipiertere Zukunftsperspektive braucht.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this master's thesis is to survey the theory of empowerment on it's validity in the practical field of action of social work with unemployed persons. By using the example of the self-organizsation of unemployed persons it is to be expected to develop practical prospects for professionals in the social work field. In the answer to the research questions qualitative empiric analysis are used to examine the positions of the unemployed organizations and the attempt is made to systematize these. Furthermore the clients perspective is taken in and their view on the system of work of unemployed (e.g. trainings, penalties, promotions and demands). The analysis illustrates that unemployment has come to a broader social significance and a distinct decline of labour conditions has arisen. Social work is always in between a double mandate, the interests of contracting entity and client. This thesis defines a sharper positioning of social work, which should focus as professional work field in the direction of it's clients and therefore needs for it's goal settings and professional attitude emancipated future perspectives. Schlagwörter