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Title
Entwicklung des Förderdiagnostischen Rechtschreibtestes (FDRT) / Lisa Blase
AuthorBlase, Lisa
CensorFink, Andreas
Published2014
Description70 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Rechtschreibtest / Sonderpädagogische Diagnostik / Testkonstruktion / Rechtschreibtest / Sonderpädagogische Diagnostik / Testkonstruktion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78848 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung des Förderdiagnostischen Rechtschreibtestes (FDRT) [1.52 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Studie beschreibt die Entwicklung und dazugehörige empirischeUntersuchung eines Tests, der die Lese-und Rechtschreibkompetenz zugrundeliegenden komplexen Facetten beurteilen und dadurch die Basis für eine gezielteFörderung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bieten kann. DerFörderdiagnostischer Rechtschreibtest (FDRT) wurde in Zusammenarbeit mit demLese- und Rechtschreibinstitut Graz und dem Institut für Psychologie an der UniversitätGraz entwickelt. Der FDRT ist bei 126 Kindern der vierten und fünften Klasse inOtterndorf (Deutschland) getestet worden. Dem neu entwickelten Test liegt der „Testzur morphematischen Bewusstheit“ (TMB) zugrunde, welcher aus Aufgaben die diealphabetische, orthographische und morphematische Bewusstheit erheben besteht.Der FDRT misst ebenfalls diese Facetten, jedoch nutzt er dafür 16 verschiedeneKennwerte und erhöht dadurch das Erfassungsspektrum deutlich. Zusätzlich bedientsich der FDRT nicht nur an bekannte Wörter sondern verwendet auch frei erfundeneund somit unbekannte Pseudowörter. Durch sie wird das Nutzen von lexikalischemWissen verhindert und die Kinder können nur anhand von Rechtschreibregeln undPhonetik die Schreibung eines Wortes erschließen. Die Ergebnisse der Untersuchunglegen nahe, dass der FDRT ein vielversprechendes Werkzeug zur Beurteilung derverschiedenen Aspekte, die der Lese- und Rechtschreibleistung zugrunde liegen,angesehen werden kann. Die Kennwerte des FDRT zeigen vergleichsweise hoheKorrelationen mit den Rechtschreibkennwerten aus dem deutschsprachigenRechtschreibtest „Hamburger Schreibprobe“ (HSP) und korrelierten gleichzeitigsignifikant mit den Schulnoten der Kinder im Fach Deutsch. Die diskriminante Validitätkann unter Anderem dadurch angenommen werden, dass die Kennwerte des FDRT indeutlich geringerem Maße mit der Intelligenz und der Kreativität korrelieren und eskeine Korrelation mit der Schulnote im Mathematikunterricht gab.

Abstract (English)

This study describes the development and empirical investigation of a test for theassessment of fine-grained facets underlying spelling and reading ability, which shouldprovide a basis for promoting children with difficulties in spelling and reading(Förderdiagnostischer Rechtschreibtest, FDRT). The FDRT was developed incooperation between the Reading and Spelling Institute Graz and the Institute ofPsychology of the University of Graz.The FDRT was tested in a sample of 126 children of 4th and 5th grade of primaryschool and secondary schools in Otterndorf (Germany). The newly developedinventory, which was based on the “Test for the assessment of morphematicawareness” (TMB), is composed of tasks which examine the alphabetic, orthographicand morphematic awareness. The FDRT provides 16 different scores, which are alsoexamine these awareness but with much more complexity.Background of this study was the need of tasks for the assessment of a broad rangeof different spelling strategies; along with common German-speaking words, the FRDTalso includes non-real pseudo words for the assessment whether or to which extentthe children can adopt the spelling of a word only based on spelling rules and wordsphonetic, rather than solely retrieving the word from memory.As the findings of this study suggest, the FDRT might be considered as adequate andpromising tool for the assessment of different aspects of spelling and reading ability.The FDRT showed comparatively high correlations with the spelling scores derivedfrom the “Hamburger Schreibprobe” (HSP), a common German-speaking spellingability test, and was significantly correlated with school grades in the subject German.At the same time, the correlations of the FDRT with a proxy measure of i ntelligencewere considerably lower, and there were no significant correlations with the schoolgrades in math, demonstrating some discriminant validity of the FDRT.