Titelaufnahme

Titel
Wirkung einer chronobiologischen Pausengestaltung auf das subjektive Wohlbefinden und die Erholungs-Beanspruchungs-Balance bei älteren und jüngeren ArbeitnehmerInnen / Vesna Pavlovski
Verfasser/ VerfasserinPavlovski, Vesna
Begutachter / BegutachterinKallus, Konrad Wolfgang
Erschienen2014
Umfang82, XXVIII Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitspause / Chronobiologie / Wohlbefinden / Arbeitspause / Chronobiologie / Wohlbefinden / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78822 Persistent Identifier (URN)
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Wirkung einer chronobiologischen Pausengestaltung auf das subjektive Wohlbefinden und die Erholungs-Beanspruchungs-Balance bei älteren und jüngeren ArbeitnehmerInnen [3.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Diplomarbeit war es, eine chronobiologische Intervention speziell für Arbeitspausen zu entwickeln. Die Intervention wurde aus einer Kombination mit Erkenntnissen aus der Erholungsforschung und aus der Chronobiologie abgeleitet. Die subjektive psychische und körperliche Befindlichkeit wurden mit täglich (an Arbeitstagen) auszufüllenden Fragebogen (BSKE-24ak und MKSL-24ak) und der Erholungs-Beanspruchungs-Balance (EBF Work 55/7) wöchentlich erhoben. In dieser Untersuchung nahmen 34 ArbeitnehmerInnen (hauptsächlich Computerarbeitsplätze). Per Zufall wurden die TeilnehmerInnen in drei Gruppen geteilt. Alle Gruppen erhielten Informationen zu Arbeitszeitstrukturierung und Erholungsprozessen. Zwei Gruppen bekamen eine zusätzliche Intervention, eine zu biologischen Rhythmen (n=13) und die andere zu Störungen in Pausen (n=12). Die dritte Gruppe war die Kontrollgruppe (n=9). Die Stichprobe wurde in jüngere (22-44 Jahre) und ältere (45-58 Jahre) ArbeitnehmerInnen unterteilt, um Alterseffekte berücksichtigen zu können. Die Datenerhebung erstreckte sich über mehrere Wochen mit insgesamt sieben Messzeitpunkten. Die statistischen Berechnungen wurden mittels mehrfaktoriellen multivariaten Varianzanalysen durchgeführt. Insgesamt hatte die Intervention zu den biologischen Rhythmen einen positiven Effekt auf die psychische und physische subjektive Befindlichkeit der TeilnehmerInnen. Die Auswirkung auf die Erholungs-Beanspruchungs-Balance konnte aufgrund der geringen Rücklaufquote nicht interpretiert werden. In Anbetracht der vorliegenden Stichprobe konnten keine klaren Ruckschlüsse auf Unterschiede zwischen jüngeren und älteren ArbeitnehmerInnen gezogen werden. Die Ergebnisse liefern Hinweise dafür, dass sowohl ArbeitnehmerInnen als auch Organisationen von einer chronobiologischen Arbeitszeitstrukturierung und Arbeitspausengestaltung profitieren könnten.Schlüsselwörter: Biologische Rhythmen Alter Pausen subjektives Wohlbefinden Erholung Beanspruchung

Zusammenfassung (Englisch)

Research has yielded evidence for the influence of biological rhythms on subjective well being as well as mental and physical performance, which accounts for its importance in the working world. In this study the effects of specific, chronobiological interventions on 34 employees were examined. The study participants were randomly assigned to one of three groups, one control group (n=9) which received a non-specific intervention on how to effectively recover during breaks and two groups that were given additional specific information one group being coached on biological rhythms (n=13) and one on disturbances during breaks (n=12). The sample was divided into younger (22-44 years) and older (45 58 years) employees. The effects of each intervention were assessed seven times during the course of several weeks by questionnaires for subjective mental and physical well-being (BSKE-24ak and MKSL-24ak) and recovery-stress-balance (EBF Work 55/7). A MANOVA was used to examine the effects of the interventions. Generally the intervention on biological rhythms has shown a positive effect on the physical and mental well-being of the participants. Results indicate that employees as well as organizations could profit from including chronobiological aspects in their break-time arrangement. In view of the present sample no clear conclusions between the difference of younger and older employees can be drawn. Limitations due to sample size are discussed.Keywords: biological rhythms older workers rest-breaks subjective well-being recovery - stress