Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung des Tauschvertrages in historisch rechtsvergleichender Sicht / eingereicht von Doris Pajk
Verfasser/ VerfasserinPajk, Doris
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
Erschienen2014
UmfangV, 77 Bl., Bl. VI - X : Zsfassung ( Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tauschvertrag / Römisches Recht / Tauschvertrag / Römisches Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78435 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung des Tauschvertrages in historisch rechtsvergleichender Sicht [0.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird versucht, die historische Rechtsentwicklung des Tauschvertrages darzustellen. Den Ausgangpunkt der entwicklungsgeschichtlichen Betrachtung bildet das römische Recht. Dabei wird auf die allgemeine Entwicklung des Obligationenrechts eingegangen und die Einordnung des Tauschvertrages (permutatio) als Innominatrealkontrakt beschrieben. In der Epoche des Mittelalters hielten die Glossatoren am Typenzwang und den Formulierungen des corpus iuris fest. Sie tendierten zwar dazu dem Konsens obligatorische Kraft aufzuerlegen, jedoch galt der Tauschvertrag weiterhin als contractus innominatus. Bei den Kommentatoren teilten sich die Meinungen, wenn es um die Frage der Klagbarkeit der Innominatkontrakte ging. Im 18. Jahrhundert wurde im Zuge der Naturrechtsschule die schuldrechtliche Typenfreiheit verwirklicht und das Konsensualprinzip als allgemeiner Grundsatz anerkannt. Dazu werden die wichtigsten naturrechtlichen Werke dieser Zeit in Hinblick auf den Tauschvertrag erörtert. Dabei stehen neben dem CMBC und dem ALR vor allem die Vorarbeiten zum Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch im Mittelpunkt. Den Abschluss der österreichischen Entwicklung des Tauschvertrages bilden das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch von 1811 und die Ausarbeitung der heute in Geltung stehenden Regelung des Tauschvertrages. Der letzte Teil der Arbeit nimmt auf das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Bezug und beschreibt dessen Normierung des Tauschvertrages.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis aims to demonstrate the historical legal development of the barter agreement. The origin of the historical view can be found in the Roman law. Therefore, the general development of the obligatory right is focused. Furthermore, the classification of the barter agreement (permutatio) as an innominate actual contract is described. During medieval times glossators have adhered to the type coercion and to the formulation of the contractus innominatus. Regarding to the issue of admissibility for legal action, editorials have contrary opinions. In the course of the doctrine of natural law the freedom of type-possibilities in terms of the law of obligation occurred during the 18th century. Furthermore, the principle of consensus became a general principle. To give an insight into this issue, the most important working papers of this era are discussed. Besides the CMBC and the ALR the preliminary work of the Austrian General Civil Law (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch - ABGB) is focused. The result of the development of the barter agreement in Austria is the formation of the General Civil Law in 1811 and the regulations of the barter agreement, which are still present today. Finally, the German Civil Code, which emerged in 1900, is focused and the German regulations of the barter agreement are described.