Titelaufnahme

Titel
Ein Platz in Freiheit : die Unterstützung, Begleitung und Notwendigkeit von niederschwelligen tagesstrukturierenden Angeboten für haftentlassene Personen / vorgelegt von Anna Maria Ehrnleitner und Julia Hammer
Verfasser/ VerfasserinEhrnleitner, Maria Anna ; Hammer, Julia
Begutachter / BegutachterinWächter Natalia
Erschienen2014
Umfang204 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Strafentlassener / Betreuung / Sozialarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78191 Persistent Identifier (URN)
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Ein Platz in Freiheit [8.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Fragen, was die Problemlagen von straffälligen Personen bei der Haftentlassung sind, auf welche Weise auf diese durch niederschwellige tagesstrukturierende Angebote eingegangen werden kann und was diese nach der Haftentlassung leisten können beziehungsweise inwieweit sie von haftentlassenen Personen benötigt werden. Unser Ziel ist, einen möglichen Weg für haftentlassene Personen aufzuzeigen, auf dem Problemlagen bearbeitet werden können und dieser sie im besten Falle zu einem straffreien Leben führt. Zu diesem Zweck wird der Bezug zu den theoretischen Ausführungen von Niederschwelligkeit und Desistance from Crime hergestellt. Für die Beantwortung unserer Forschungsfragen haben wir eine qualitative Untersuchung durchgeführt. Die Erhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews mit haftentlassenen Personen, die die niederschwellige tagesstrukturierende Einrichtung Saftladen in Salzburg besuchen. Die Problemlagen der haftentlassenen Personen erweisen sich als sehr vielfältig und erfordern deshalb individuelle Begleitung. Diese kann von der niederschwelligen Einrichtung durch ihr spezielles Angebot und den Aufbau einer Vertrauensbasis mit den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern für die befragten Personen zu einem großen Teil geleistet werden. Wir konnten feststellen, dass die niederschwellige tagesstrukturierende Einrichtung von haftentlassenen Personen benötigt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The master thesis in hand deals with the questions of problems which occur for ex-offenders after their imprisonment and in which ways low-threshold day-structuring measures can be responsive to these problems. Furthermore it is a goal to establish what low-threshold measures can achieve and how much they are needed by ex-offenders. The first goal is to show a way for ex-offenders to deal with their problems and which at best leads them to desistance. For this purpose we draw up the theory of low-threshold care and Desistance from Crime. To answer our research questions we conducted qualitative analyses. The interview technique was the Problem-Centered Interview with ex-offenders who visit the low-threshold day-structuring facility 'Saftladen'. There is a wide range of problems of ex-offenders and because of that a very individual supervision is demanded. This individualised supervision can be mostly provided for the interviewees by the low-threshold facility because of its special offer and the relationships to the social workers that are based on mutual trust. We stated that low-threshold day-structuring facilities are needed by certain ex-offenders.