Titelaufnahme

Titel
Medienpräsenz von Umweltproblemen in Österreich / Sarah Kathrein
Verfasser/ VerfasserinKathrein, Sarah
Begutachter / BegutachterinPosch, Alfred
Erschienen2014
UmfangIX, 98 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Elektronische Zeitung / Berichterstattung / Umwelt / Geschichte 2010-2014 / Österreich / Elektronische Zeitung / Berichterstattung / Umwelt / Geschichte 2010-2014 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78134 Persistent Identifier (URN)
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Medienpräsenz von Umweltproblemen in Österreich [2.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Masterarbeit wird die Medienpräsenz von Umweltproblemen in Österreich zwischen 1. Jänner 2010 und 30. Juni 2014 analysiert. Die Definition und der Umfang von Umweltproblemen stützen sich dabei auf das Konzept der Planetary Boundaries. Diese umfassen die folgenden neun Dimensionen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, biochemische Kreisläufe (Stickstoff- und Phosphorzyklus), Übersäuerung der Ozeane, Süßwasserverbrauch, geänderte Landnutzung, stratosphärischer Ozonabbau, atmosphärische Aerosole und Belastung durch Chemikalien. Basierend auf diesen naturwissenschaftlichen Grundlagen wird die Forschungsfrage zum Ausmaß der Medienpräsenz von Umweltproblemen in Österreich gestellt. Die zugrundeliegende Hypothese geht davon aus, dass der Klimawandel präsenter als die anderen Umweltprobleme ist. Für die Beantwortung der Forschungsfrage werden zunächst die naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie die Rolle der Massenmedien im Allgemeinen aufgearbeitet. Anschließend werden die Untersuchungsparameter Zeitraum, Datenquellen, Schlagwörter und Suchanfragen definiert und erörtert. Die Medienpräsenz wird im Zuge der Analyse auf österreichische Online-Zeitungsarchive als Vertreter der Angebotsseite sowie Suchanfragen in Google Trends an Stelle der NachfragerInnen eingegrenzt. Die ausgewählten Online-Zeitungsarchive sind Der Standard, Die Presse, Wiener Zeitung, Heute, Kleine Zeitung und Kronen Zeitung.Die Hypothese, dass der Klimawandel präsenter ist, als andere Umweltprobleme konnte im Zuge der Analyse bestätigt werden. Als Gründe dafür sind das Fehlen von detailliertem Wissen, Probleme in der Kommunikation und Schwierigkeiten in der Berichterstattung sowie Schwerpunktsetzungen im Förderwesen zu nennen. Obwohl der Klimawandel ein wichtiges Thema ist, besteht durch die Überpräsenz die Gefahr, dass andere Umweltprobleme verdrängt werden, sich eine negative Einstellung verbreitet und die öffentliche Wahrnehmung verzerrt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

In this master thesis the media presence of environmental problems in Austria between January 1st, 2010 and June 30th, 2014 is analyzed. The definition and extent of environmental problems is based on the concept of the planetary boundaries. They consist of the following nine dimensions: climate change, biodiversity loss, biochemical flows (nitrogen and phosphorus cycle), ocean acidification, global fresh water use, change in land use, stratospheric ozone depletion, atmospheric aerosol loading and chemical pollution. Adapted from this scientific knowledge base the research question asking for the extent of the media presence of environmental problems in Austria was formed. The hypothesis states that climate change is much more present than any other environmental problem. To answer the research question the required basic principles of natural science and the role of the media in general are explained in the theoretical part of the thesis. This part is followed by the definition and explanation of the research parameters time frame, data sources, keywords and the exact queries. In the analysis, media presence is narrowed down to Austrian online newspaper archives representing the supply side and queries in Google Trends in terms of the demand side. The selected online newspaper archives are „Der Standard“, „Die Presse“, „Wiener Zeitung“, „Heute“, „Kleine Zeitung“ and „Kronen Zeitung“. The hypothesis that climate change is more present than other environmental problems is confirmed through the analysis. Reasons for this could be the absence of detailed knowledge, problems with the communication, issues with news coverage or the focus in the financial aid and sponsorship system. Even though climate change is an essential topic, the overpowering presence might displace other environmental problems, which furthermore might lead to the spread of a negative attitude or might deform the public perception.