Titelaufnahme

Titel
Überleitungsrechnungen in der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 / Regina Karoline Rapatz
Verfasser/ VerfasserinRapatz, Regina Karoline
Begutachter / BegutachterinWagenhofer, Alfred
Erschienen2014
UmfangVIII, 105 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter International Financial Reporting Standard 8 / International Financial Reporting Standard 8 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78115 Persistent Identifier (URN)
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Überleitungsrechnungen in der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 [6.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Konvergenz vom internen und externen Rechnungswesen auf Basis der Ergebnisüberleitung in der Segmentberichterstattung nach IFRS 8. Der Standard folgt dem management approach und soll es Abschlussadressaten ermöglichen, ein Unternehmen aus dem Blickwinkel des Managements zu betrachten. Um einen Zusammenhang zwischen den intern ermittelten segmentierten Daten und den konsolidierten Werten des Jahresabschlusses herzustellen, verlangt IFRS 8 eine Überleitungsrechnung von der Summe der berichtspflichtigen Segmente auf die korrespondierenden Größen in der GuV und Bilanz. Aus dieser lassen sich Diskrepanzen zwischen internen und externen Ergebnissen erkennen. Grundsätzlich steigt die Höhe der Überleitungsbeträge bei zunehmenden Divergenzen zwischen interner und externer Unternehmensrechnung. Im Fokus des empirischen Teils steht ein Vergleich der Ergebnisüberleitungsrechnungen deutscher im HDAX und britischer im FTSE 100 notierter Unternehmen. Diese können stellvertretend für das anglo-amerikanische Rechnungslegungssystem, in welchem die Beziehung zwischen internem und externem Rechnungswesen deutlich enger als in Deutschland ist, gesehen werden. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass britische Unternehmen gegenüber deutschen Unternehmen eine stärker disaggregierte Überleitungsrechnung ausweisen. Es können keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Höhe der ausgewiesenen Überleitungsbeträge festgestellt werden. Daraus kann gefolgert werden, dass die Integration der Rechnungslegung in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten ist. Mithilfe eines multiplen linearen Regressionsmodells wird untersucht, welche Einflussgrößen den Integrationsgrad des Rechnungswesens bestimmen. Dabei kann ein negativer Zusammenhang zwischen einem Unternehmenshauptsitz in Deutschland, der expliziten Angabe von intern abweichenden Bewertungsmethoden sowie der finanziellen Situation eines Unternehmens und dem Integrationsgrad hergestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The master thesis investigates the convergence between internal and external earnings based on the segment reconciliations required by IFRS 8. This standard uses the management approach allowing users of financial statements to see a companys operations through the eyes of management. An entity is required to report a reconciliation between what is reported at the aggregated segment level and what is reported at the consolidated firm level in the annual financial statements. The reconciliation provides necessary information to investigate the degree of convergence in accounting. The reconciled items indicate discrepancies between internal and external earnings. Basically, the reconciliation value increases by growing divergences between cost accounting and financial accounting. The empirical part focuses on the comparison of segment earnings reconciliations between German HADX and British FTSE 100 companies. Thereby, investigated British companies represent the Anglo-American accounting system, which has a closer relationship between internal and external accounting than the German system. The results indicate that British companies disclose more disaggregated segment reconciliations than German companies. This study shows that segment reconciliation differences are not significant between German and British companies. It may therefore be concluded, that the accounting integration is already well advanced in Germany. Furthermore, this study employs a multiple linear regression in order to investigate the influencing factors that determine the degree of integration in accounting. The findings support a negative association between headquarters in Germany, explicit disclosure of internally deviating valuation methods as well as a companys financial position.