Titelaufnahme

Titel
Volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungswesens und die Versicherungsnachfrage bei Risikoaversion / Oliver Hann
Verfasser/ VerfasserinHann, Oliver
Begutachter / BegutachterinFarmer, Karl
Erschienen2014
Umfang91 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; zahlr. graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Versicherungswirtschaft / Risikoaversion / Versicherungswirtschaft / Risikoaversion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78064 Persistent Identifier (URN)
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Volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungswesens und die Versicherungsnachfrage bei Risikoaversion [1.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungDie vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der mikro- und makroökonomischen Bedeutung der Versicherungsindustrie auseinander und leitet die Versicherungsnachfrage unter der Bedingung der der Nutzenmaximierung der Entscheidungsträger her. Strukturell beginnt die Arbeit mit einer Einführung in den Risikobegriff und einer Formaldefinition des Versicherungswesens. Die anschließenden Kapitel setzten sich mit den wirtschaftlichen Funktionen der Versicherung auseinander. Hierin wird im Besonderen auf die wachstumsfördernde Wirkung des Versicherungswesens im keynesianischen Rahmenmodell eingegangen und es wird die Bedeutung der Versicherung bei der Generierung von Sicherheit und der damit verbundenen Erhöhung der Wagnisbereitschaft herausgestellt. Die makroökonomische Analyse identifiziert das volkswirtschaftliche Einkommen und den Prämiensatz als entscheidende Determinanten für die Versicherungsnachfrage. Dabei wird der Einfluss des Nominaleinkommens auf das Prämienvolumen im Rahmen eines Regressionsmodells untersucht, um die Einkommenselastizität des Prämienvolumens zu ermitteln. Die Darstellung der Risikowahrnehmung und der Risikoaversion bilden die Basis für die formale Herleitung der Versicherungsnachfrage. Im Standardmodell der optimalen Versicherungsnachfrage, welche von Kostenaufschlägen abstrahiert, wählen risikoaverse Entscheidungsträger bei gegebener fairer Prämienhöhe die Versicherungsnachfrage derart, dass der Erwartungswert ihres Nutzens maximiert wird. In der Erweiterung des Standardmodells wird untersucht, wie sich die Versicherungsnachfrage ändert, wenn die faire Versicherungsprämie durch Kostenaufschläge verzerrt wird. Dabei wird zunächst von einer abstrakten allgemeinen Nutzenfunktion U(V) ausgegangen. Im Abschlusskapitel werden die gewonnenen Erkenntnisse auf eine konkrete Nutzenfunktion der Form U(V)=ln(V) übertragen.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThe available master thesis tackles the micro- and macroeconomic importance of the insurance industry and derives the demand for insurance services under the condition of risk aversion of the decision maker. In terms of structural form the work starts with an introduction of the term risk and gives a formal definition of what is to understand under insurance activities. The following chapters underline the growth effect of the insurance industry within the Keynesian framework and stress the importance of insurance activities in generating security and the with it connected increase of willingness to bear risk. The macroeconomic analysis identifies the nominal income and the normalized price as the decisive determinants for insurance demand. The impact of income on premiums is analyzed in the framework of a regression model in order to calculate the income elasticity of insurance premiums. The description of risk perception and risk aversion is the foundation for the formal derivation of the demand for insurance activities. Within the standard model of optimal insurance demand, which denies extra charge for costs, risk averse decision makers demand insurance services for a given fair premiums so as to maximize their expected utility. In the expansion of the standard model the work is going to analyze how insurance demand changes, if the fair insurance premium is distorted by extra charges for costs. By applying the total differentiation on the optimality condition, it is investigated how insurance demand adapts to shocks form changes in normalized prices and wealth. Initially the examination assumes an abstract general utility function of the form u(V). In the final chapter the obtained results are transmitted to a concrete utility function of the form u(V)=ln(V).