Titelaufnahme

Titel
Nachhaltige Verpackungsstrategien im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich / Franziska Rieckh
Verfasser/ VerfasserinRieckh, Franziska
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
Erschienen2014
UmfangXVII, 113 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Lebensmitteleinzelhandel / Verpackung / Nachhaltigkeit / Österreich / Lebensmitteleinzelhandel / Verpackung / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78033 Persistent Identifier (URN)
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Nachhaltige Verpackungsstrategien im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich [6.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lebensmittel werden verpackt, um transportfähig zu sein und umden Inhalt bis zum Konsum zu schützen. Je nach Produkt eignet sichein anderes Material dafür. Die gängigsten Verpackungsmaterialienfür Lebensmittel sind Glas, Papier, Karton, Kunststoff und Biokunststoffe.Jedes Material muss bei einer Überprüfung seiner Nachhaltigkeitaus sozialer, ökologischer und ökonomischer Sicht betrachtetwerden.Verpackungen von Lebensmitteln werden nach ihrer Verwendungjedoch zu Abfall. Da es sich bei Lebensmitteln um Produkte handelt,die ein jeder täglich konsumiert, summiert sich das dadurch entstehendeAbfallaufkommen. Es kann mittels unterschiedlicher Nachhaltigkeitsstrategienan das Problem herangegangen werden. Die Suffizienzstrategieversucht Verpackungen zu reduzieren, indem nichtunbedingt nötige Umhüllungen des Produktes weggelassen werden.Die Effizienzstrategie entwickelt Möglichkeiten, Verpackungen öfterzu verwenden bzw. sie zu recyceln. Diese Strategie ist in Österreichbeispielsweise bei Bierflaschen im Mehrwegsystem gängig. Das Zielder Konsistenzstrategie ist es, die Verpackungsmaterialien so zu gestalten,dass ein Kreislauf entsteht, bei dem kein Abfall anfällt. DerEinsatz von kompostierbaren Biokunstoffen bei Verpackungen ist einBeispiel für eine Konsistenzstrategie.Die Großakteure des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels verfolgenunterschiedlich intensiv diese Strategien. In den letzten Jahrenentwickelten sich jedoch Lebensmittelgeschäfte, die ihren Unternehmenszweckdarauf ausrichten, Verpackungen zu vermeiden. Daserste österreichische Lebensmittelgeschäft, das auf Verpackungen verzichtetbzw. nur auf Mehrwegverpackungen setzt, eröffnete im Jänner2014 in Wien. Inhaberin Andrea Lunzer ist aufgrund ihres Geschäftskonzeptesmit Herausforderungen konfrontiert, die im üblichen Lebensmitteleinzelhandelnicht auftreten.

Zusammenfassung (Englisch)

Groceries are packaged to make them transportable and to protect thecontent until consumption. The material for the packaging dependson the needs of the product. The most common materials for packagingfood are glass, paper, cardboard, plastic and bioplastic. Each ofwhich, should be assessed thereby ensuring that all social, economicand environmental issues are acceptable.But after consumption of the food, the packaging becomes waste.The waste adds up, as food is a daily product, that everyone needs.There are three different strategies to handle this environmental problemand to achieve sustainability - sufficiency, efficiency and consistency.Sufficiency tries to reduce packaging by avoiding unnecessaryfood packaging. Efficiency develops ways to reuse or recycle thepackaging. In Austria this strategy is used at packaging beer. Almostevery brewery packages their beer in the same reusable bottle. Consistencyaims to design packaging materials that can be put back tonatural cycles without any waste disposal. An example for the consistencystrategy in the food packaging is the use of compostablebioplastic.Austrias biggest companies in the food retailing industry pursuethese strategies with varying intensity. Since a couple of years a newbusiness model of grocery stores is on the market. These companiestry to keep packaging to a minimum. The first Austrian grocery storeof that kind opended in the beginning of 2014 in Vienna and doesnot offer any product with disposable packaging. The customers canbring their own packaging or buy products in reusable packaging instead.The owner Andrea Lunzer faces challenges caused by avoidingpackaging, that are not common in the food retailing industry.