Titelaufnahme

Titel
MUT zur Moral in der Wirtschaft : Ergebnisse des Moralischen Urteil-Tests bei Studierenden unter Berücksichtigung von soziodemografischen Faktoren / Valentina Berto
Verfasser/ VerfasserinBerto, Valentina
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
Erschienen2014
UmfangIV, 94 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Moral / Urteilsfähigkeit / Testkonstruktion / Fragebogen / Moral / Urteilsfähigkeit / Testkonstruktion / Fragebogen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-78006 Persistent Identifier (URN)
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MUT zur Moral in der Wirtschaft [2.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit setzt sich mit dem Thema der Moral auseinander, indem es zu einer Gegenüberstellung des wirtschaftswissenschaftlichen Verständnisses von menschlichem Agieren mit einer psychologischen Sichtweise kommt. Vorerst wird theoretisch das in der Ökonomie übliche Modell des Homo oeconomicus betrachtet, um im Anschluss auf die in der empirischen Wirtschaftsforschung geäußerte Kritik und den Homo reciprocans einzugehen. Dem wirtschaftswissenschaftlichen „Menschenbild“ steht die aus der Psychologie stammende Stufentheorie moralischer Entwicklung nach Lawrence Kohlberg entgegen, welche die Basis für den empirischen Teil dieser Arbeit bildet. Es kommt ein, von Dr. Georg Lind entwickelter, experimenteller Fragebogen, der MUT (Moralisches Urteil-Test), zur Anwendung. Dieser gibt die moralische Urteilsfähigkeit einer Person an, indem der „C-Wert“ ermittelt wird, wobei hier C für competence steht. Die Untersuchung zielt auf die Beantwortung von fünf Leitfragen ab, die sich auf das Geschlecht, die Studiendauer, die Studienrichtung, die monatliche Einkommenslage der Befragten, sowie die der Eltern beziehen. Dafür wurden im Zuge der Befragung (zusätzlich zum MUT) soziodemografische Daten hinsichtlich der 390 Probanden/Probandinnen erhoben. Die Summe aller Testpersonen setzt sich aus Studierenden der folgenden Studienrichtungen der Karl-Franzens-Universität Graz zusammen: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaften, Geisteswissenschaften und Theologie. Die einzelnen Hypothesen werden mithilfe statistischer Tests überprüft, um zu zeigen, ob Unterschiede bezüglich der oben genannten Kriterien existieren. Es kommt dabei zu einem Vergleich der „C-Wert-Mittelwerte“ hinsichtlich der jeweiligen Gruppen. Es wird getestet, ob sich die „C-Werte“ in Bezug auf das Geschlecht, die Anzahl der bisher inskribierten Semester, das Studium, die Erwerbstätigkeit, die monatliche Einkommenssituation der Studierenden und die der Eltern signifikant unterscheiden.

Zusammenfassung (Englisch)

This Master thesis deals with morality, opposing the economic view of human action to the psychological one. First of all, the Homo oeconomicus, which is a common economic model, will be described theoretically, so that in further consequence it can be focused on the critique within the empirical economic research, describing another well-known model, the Homo reciprocans. The economic point of view is compared with the psychological theory of Lawrence Kohlbergs stages of moral development. This scientific theory is fundamental for the empirical part of this Master thesis since the MJT (Moral Judgment Test) is used, an experimental questionnaire which has been developed by Dr. Georg Lind. The Moral Judgment Test measures someones moral judgment by computing the “C-Score“, whereas C stands for competence. The analysis, in the course of this thesis, aims at answering five central questions, concerning the sex, the duration of study (as measured by the number of semesters), the field of study, the income of the participants and the combined, monthly net earnings of their parents. Therefore, also socio-demographic data (in addition to the MJT), regarding the sum of all 390 subjects, has been collected. The following fields of study at the Karl-Franzens-University Graz have been consulted: Business administration, economics, law, humanities and theology. Several hypotheses are evaluated with statistical tests in order to show any differences between the above-mentioned, socio-demographic criteria. The mean “C-Scores“ of the respective groups will be compared with each other. In this Master thesis it will be tested if the mean “C-Scores“distinguish significantly in relation to the sex, the number of semesters, the field of study, the occupation, the income of the interviewed students and the monthly net earnings of both parents together.