Titelaufnahme

Titel
Sustainable phosphorus mining : actors, sustainability standards and performance evaluation of a business case / Bernhard Geißler
Verfasser/ VerfasserinGeißler, Bernhard
Begutachter / BegutachterinSteiner, Gerald
Erschienen2014
UmfangVIII, 110 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Phosphoramide / Bergbauindustrie / Nachhaltigkeit / Phosphoramide / Bergbauindustrie / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77761 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Phosphor ist für das gesamte Leben am Planeten Erde, welches die Menschheit sowie Flora und Fauna umfasst, essentiell. Neben Stickstoff und Kalium bildet Phosphor die dritte Hauptart von modernen, chemischen Düngemitteln, ohne die die globale Nahrungsmittelsicherheit gefährdet wäre. Jedoch ist dieser Stoff weder substituierbar, noch steht er in unbeschränkten Mengen zur Verfügung. Da die Mehrzahl des heutzutage verwendeten Phosphors von stark unregelmäßig verteilten sedimentären Minen stammt, steht die Bergbauindustrie vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit in einen Industriezweig einzuführen, der aufgrund der Brundtland Definition, theoretisch, nicht nachhaltig sein kann. Trotz alledem wurde in den letzten Jahren eine große Anzahl an Standards, Frameworks, Initiativen und Indikatoren von verschiedensten Organisationen entwickelt. Basierend auf einen Kriterienkatalog wurden die vorhandenen Standards untersucht und auf die drei aussichtsreichsten eingegrenzt. Die Überprüfung, welche der drei identifizierten Standards tatsächlich zum Einsatz kommen, kommt zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Konzerne viel Raum für Verbessrungen gegeben ist. Der Phosphatgestein Markt ist komplex und wird hauptsächlich von etablierten Unternehmen dominiert. Eines davon, PotashCorp mit Firmensitz in Kanada, bildet die Basis für einen Business Case bezüglich eventueller Zusammenhänge von ökonomischer Unternehmensleistung und Nachhaltigkeitsleistung. Diese Analyse lieferte erwartete sowie auch äußerst interessante Resultate. Vorangegangene Untersuchungen, jedoch im Gegensatz zu dieser basierend auf Indikatoren-Gruppen im gesamten Bergbau, lieferten ähnliche Resultate. Obwohl diese Ergebnisse nur auf der Analyse einer einzigen Firmen basieren und deshalb nicht verallgemeinert werden können, kann die gewählte Vorgangsweise dazu dienen, jene Hebelpunkte in Unternehmen zu identifizieren, die die größten Zuwächse in den einzelnen Leistungskategorien versprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

Phosphorus is essential for all life on earth including human beings as well as flora and fauna. Further, it is unfortunately neither substitutable nor infinite. Nitrogen, potassium and phosphorus form the three key types of modern chemical fertilizers, which play an important role in the global food security. The vast majority of todays used phosphorus is mined from strong global irregularly distributed, sedimentary phosphate rock depots. Therefore, the mining industry faces a tough challenge by introducing sustainability into a business which theoretically cannot be sustainable, at least not by the Brundtland definition. Over the last years a serious amount of standards, initiatives, frameworks and indicator sets were developed by various organizations. Based on a self-developed criteria set the field was narrowed down to three standards which seem to be the most universal and promising from an overall mining industry perspective. The review on the application of the identified standards leads to the conclusion that there is still a lot of room to develop and adapt for most of the major firms within this industry. In general the phosphate rock market is complex and mostly dominated by major established players. One of those, Canada-based PotashCorp, forms a business case for interrelations between economic and sustainability performance. The results entailed expected as well as interesting correlations. Similar ones but based on indicator groups rather than single ones, have also been found in previous research in the industry. Although these results are based on one single corporation and should not be used for generalization, this approach may be used to identify leverage points with the highest impacts on economic, environmental and social performance within a firm.