Titelaufnahme

Titel
Vorkommen von kultivierbaren, myzelbildenden Pilzen (Schimmelpilzen) in verschiedenen Blumenerden und Kompost und deren Bedeutung als mögliche Krankheitserreger / Susanne Anna Maria Lesch
Verfasser/ VerfasserinLesch, Susanne Anna Maria
Begutachter / BegutachterinBucar, Franz
Erschienen2014
UmfangVI, 123 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gartenerde / Schimmelpilze / Gartenerde / Schimmelpilze / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77463 Persistent Identifier (URN)
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Vorkommen von kultivierbaren, myzelbildenden Pilzen (Schimmelpilzen) in verschiedenen Blumenerden und Kompost und deren Bedeutung als mögliche Krankheitserreger [24.1 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Das Ziel dieser Arbeit war es, Erden unterschiedlicher Herkunft hinsichtlich der Schimmelpilzkonzentration und dem Schimmelpilzspektrum zu vergleichen. Zusätzlich will man herausfinden welche opportunistischen Keime sich in den jeweiligen Erden nachweisen lassen (z. B. Aspergillus fumigatus...).Methoden: Es wurden verschiedenartige Erden, darunter abgepackte Erden aus dem Fachhandel, Gartenkomposterden, Topfpflanzenerde an der Oberfläche und in 15-20 cm Tiefe, mit Hilfe eines Suspensionsverfahrens auf myzelbildende, kultivierbare Schimmelpilze untersucht. Die quantitative Auswertung erfolgte durch das Auszählen der angewachsenen Kolonien, wohingegen die qualitative Analyse mit Hilfe von makroskopischen, mikroskopischen und molekularbiologischen Techniken durchgeführt wurde.Ergebnisse: Die Ergebnisse waren generell sehr unterschiedlich und wiesen eine hohe Streuung auf. Die erhaltenen Werte lagen in einem Bereich von 104 KBE/g bis 107 KBE/g. (abgepackte Erde: 1,2 x 105-1,1 x 107 KBE/g; Komposterde: 1,5 x 104-4,7 x 105 KBE/g; Topfpflanzen - Oberfläche: 2,5 x 104-8,2 x 106 KBE/g; Topfpflanzen - Tiefe: 1,5 x 104-5,8 x 105 KBE/g). Die handelsüblichen Erden und die Oberflächenerde zeigten die höchsten Konzentrationen.Schlussfolgerung: Da fakultativ pathogene Schimmelpilze in allen untersuchten Proben nachgewiesen wurden, sollten aufgrund von vorliegender Literatur und den diskutierten Ergebnissen, Topfpflanzen in medizinischen Bereichen und in Anwesenheit von immungeschwächten Personen keinen Einsatz finden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The aim of this study was to compare any kind of earth, regarding mould concentration and the fungal spectrum. In addition, the purpose was to highlight which opportunistic germs could be detected (e. g. Aspergillus fumigatus...).Methods: Different types of soil, including potting soil, garden compost earth, potted soil at the surface and at 15-20 cm depth, were inspected. In the order of using a suspension method fungi were cultivated. The quantitative evaluation was carried out by counting the number of grown colonies. Whereas the qualitative analysis was performed, using macroscopic, microscopic and molecularbiologically techniques.Results: In general the results are very different and face a high scattering. However, the obtained values show a range of 104 CFU/g till 107 CFU/g (potting soil: 1,2 x 105-1,1 x 107 CFU/g; compost: 1,5 x 104-4,7 x 105 CFU/g; potted plants - surface: 2,5 x 104-8,2 x 106 CFU/g; potted plants - depth: 1,5 x 104-5,8 x 105 CFU/g). The packed earth and the surface from potted plants provide the highest fungal counts.Conclusion: The results obtained show that facultative pathogenic fungi were detected in all samples. Due to this fact potted plants should be avoided in medical fields and in the presence of immunocompromised individuals.