Titelaufnahme

Titel
Mobile medizinische-geriatrische Versorgung im Wohnumfeld betagter Menschen : Bedarfsanalyse mit gerontologischen, geragogischen und ethischen Reflexionen / Elisabeth Stepanek
Verfasser/ VerfasserinStepanek, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinKenner, Thomas
Erschienen2014
UmfangX, 69, XIV Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Altenpflege / Ambulanter Hilfs- und Pflegedienst / Graz / Altenpflege / Ambulanter Hilfs- und Pflegedienst / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77301 Persistent Identifier (URN)
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Mobile medizinische-geriatrische Versorgung im Wohnumfeld betagter Menschen [1.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend vom politischen Entschluss der steirischen Politiker, Spitalsbetten zu reduzieren, und von der zu erwartenden demografischen Entwicklung werden in dieser Arbeit vier Modelle für den mobilen medizinisch-geriatrischen Dienst beschrieben: Das Modell der geriatrischen Rehabilitation in Deutschland ist gesetzlich verankert, das Grazer Projekt GEKO (Geriatrischer Konsiliardienst für die Pflegheime) wird in den Pflegeheimen der Geriatrischen Gesundheitszentren umgesetzt, das Kärntner Projekt der Ambulanten Geriatrischen Remobilisation befindet sich in der Testphase und beim Grazer abgestuften Versorgungsmodell Geriatrie und Palliative Care handelt es sich um einen Vorschlag, wie die medizinisch-geriatrische Versorgung auch zukünftig gewährleistet sein könnte. Aus den Beschreibungen dieser Modelle wird der Patient/innen-Nutzen extrahiert. Vom Geriatrischen Konsiliardienst für die Pflegeheime und von der Ambulanten Geriatrischen Remobilisation existieren Evaluationen, aus denen ebenfalls der Patient/innen-Nutzen ausgefiltert wird. Zudem werden durch eine Querschnittsstudie mittels quantitativer Forschung und standardisiertem Fragebogen Daten neu erhoben. Bei dieser Befragung werden geriatrische Patient/innen der Albert Schweitzer Klinik in Graz und Bewohner/innen des betreuten Wohnens am Oeverseepark befragt, ob sie im Falle einer Krankheit oder Remobilisation stationäre oder mobile medizinische Behandlung bevorzugen würden. Der Wunsch der Patient/innen, mobil versorgt zu werden, wird vor allem mit den Theorien des erfolgreichen Alterns diskutiert. Im Bereich der Remobilisation wird mit der Disziplin der Geragogik die Effizienz der mobilen Remobilisation aufgezeigt. Für die mobile medizinische Versorgung im Pflegeheim wird die Verabsolutierung der Haltungen Autonomie und Kompetenz aus anthropologischer Sicht kritisiert. Alle drei Bereiche, besonders jedoch die mobile medizinische Versorgung im Pflegeheim, werden auch aus ethischer Perspektive reflektiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on the fact that local politicians in Styria decided to reduce the amount of beds in hospitals and based on the expected demographic development, this work illustrates 4 models concerning the mobile medical-geriatric service.The first one of geriatric rehabilitation in Germany is already realized while the project in Graz called GEKO (Geriatrischer Konsiliardienst für die Pflegheime) was tested for two years. The carinthian project of geriatric remobilisation is in the trial run. Another model in Graz combines aspects of the geriatric and palliative care and is an example how the geriatric- medical care could be provided.Within the framework of those four different models, the patients benefits were surveyed separately. Evaluations in the styrian and carinthian project make it possible to see the patients benefit even more clear. In addition to that, other data were ensured through quantitative research and standardised questionnaire in a cross sectional study. This study offered patients of a clinic in Graz called Albert-Schweitzer clinic the chance to choose whether they would prefer hospital treatment or mobile medical treatment in case of illness. From the gerontological point of view, the patients request to get mobile medical treatment needed to be discussed in the context of the theory of successful aging. Concerning social Gerontology, the efficiency of mobile remobilisation was disclosed with social work with the elderly. The mobile medical treatment in the residential care home for the elderly was criticized because of its absolute validation of autonomy and competence. All three category groups but especially the mobile medical treatment in the residential care home for the elderly, were reflected from the ethical point of view.