Titelaufnahme

Titel
Binationale Ehen im Kontext der europäischen Integration am Beispiel Österreich / vorgelegt von Laura Kalcher
Verfasser/ VerfasserinKalcher, Laura
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2014
UmfangVI, 189 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Binationale Ehe / Österreich / Binationale Ehe / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77134 Persistent Identifier (URN)
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Binationale Ehen im Kontext der europäischen Integration am Beispiel Österreich [2.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahrzehnten wurden in Europa weitreichende Schritte der Europäischen Integration gesetzt. Die wachsende Zahl binationaler Ehen zwischen UnionsbürgerInnen ist damit nicht nur Ausdruck einer institutionellen, sondern auch sozialen Vertiefung. In der folgenden Arbeit werden die Maßnahmen, Rahmenbedingungen und Auswirkungen der Europäischen Integration auf binationale Paare zwischen ÖsterreicherInnen und BürgerInnen anderer EU-Mitgliedstaaten näher beleuchtet. Eine hohe Dichte an intraeuropäischen binationalen Ehen, so die These dieser Arbeit, beweist, dass die soziale und kulturelle Distanz zwischen den beteiligten Gruppen gering ist und sich beide Seiten als homogam bzw. gleichwertig betrachten. Anhand von fünf Interviews mit intraeuropäisch binational verheirateten Ehepaaren wird zudem gezeigt, wie binationale Ehen die Integration des ausländischen Partners in Österreich in den unterschiedlichsten Bereichen unterstützen und beschleunigen, und folglich als Motor der österreichischen und europäischen Integration wirken. Darüber hinaus wird auch diskutiert, inwieweit binationale Partnerschaften zwischen ÖsterreicherInnen und UnionsbürgerInnen anderer Mitgliedsstaaten zum Entstehen einer europäischen Identität beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

Over the last decades the European Integration has become more and more dynamic. A variety of measurements have been applied, which have contributed to the European Integration. European bi-national marriages therefore must not only be seen as individual partnership choice, but as a consequence of political and social change. In this paper measurements and frameworks of the European Integration process are examined, which affect the formation of bi-national couples. Additionally, this paper postulates that high intermarriage rates suggest that the social and cultural distance between different European groups is low and both parties perceive each other as equal. Based on 5 Interviews with bi-national couples, consisting of an Austrian partner and a partner from another European Member State, it then will be shown how mixed marriages support and speed up the integration process, and therefore can be seen as a driver for integration. Finally, it is explored if mixed European couples are feeling more European.